Sammeln ⎸Dokumentieren ⎸Forschen ⎸Erhalten ⎸Ausstellen ⎸Vermitteln

Sollinghaus|Museum der Alltagskultur - Museum Weber

 

"Museen bewahren und vermitteln das Kultur- und Naturerbe der Menschheit, Sie informieren und bilden, bieten Erlebnisse und fördern Aufgeschlossenheit, Toleranz und den gesellschaftlichen Austausch."[1]

 

MVNB - Miteinander. Vermitteln. Netzwerken. Beraten.

Das Sollinghaus|Museum der Alltagskultur - Museum Weber wird kooperatives Mitglied im Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V. (MVNB) und orientiert sich an dessen jeweiliger aktueller Satzung.[2]

  • Angelehnt an die Präambel zur Verbandssatzung des MVNB ist das Sollinghaus|Museum der Alltagskultur - Museum Weber (SHM) eine Einrichtung zum Erhalt des kulturellen Erbes sowie Ort der kulturellen Bildung und der Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.
  • Das Sollinghaus|Museum der Alltagskultur - Museum Weber umfasst gemeinsam mit dem Museum im Backhaus│Hellental das Archiv der Dinge und Wissensspeicher der Region.
  • Das Sollinghaus|Museum der Alltagskultur - Museum Weber sammelt, dokumentiert, forscht, erhält, stellt aus und vermittelt in gesellschaftlicher Verantwortung und für die Zukunft Sachkulturgüter, Artefakte sowie Objekte der Natur und Naturgeschichte.
  • Ziel des Sollinghauses|Museum der Alltagskultur - Museum Weber ist es, die historische Sachkultur in der Region des Hellentals zu erfassen, zu erschließen und zu erhalten, insbesondere die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Glasmacherortes, Waldarbeiter- und Landhandwerkerdorfes Hellental im Solling.
  • Das Sollinghaus|Museum der Alltagskultur - Museum Weber nimmt vor dem Hintergrund deutscher Geschichte seine Arbeit als Kultureinrichtungen eigenständig mit Meinungs- und Angstfreiheit wahr.

 

Museen in der Kulturlandschaft

Zum Motto des Internationalen Museumstages im Jahr 2016 „Museen in der Kulturlandschaft“:

"Museen sind Knotenpunkte in einem weit verzweigten Kulturnetz, das unsere Städte und Regionen prägt.

Ihre Sammlungen und Ausstellungen zeugen von den dynamischen kulturellen Entwicklungen, die unsere Kulturlandschaft formen. Phänomene wie demografischer Wandel, Migration, wirtschaftliche und ökologische Entwicklungen verändern (unsere) Kulturen.

Museen bilden diese Veränderungen ab: Sie schützen, bewahren und präsentieren kulturelle Ausdrucksformen, Bilder und Geschichten und machen auf diese Weise kulturelle Identität und Diversität erfahrbar und sichtbar.

Dabei endet das Museum nicht an seinen Mauern oder Zäunen, sondern überschreitet Grenzen – zu anderen Kultursparten, zur Umwelt, zum Umfeld, zur Region, zu anderen Ländern und nicht zuletzt zu den Medien.

Museen interagieren mit ihrer Umwelt: Ausstellungen thematisieren regional-kulturelle oder umweltbezogene Phänomene aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und führen so die Genese der Kulturlandschaft und die Rolle der Menschen vor Augen."

 

Archäologische Denkmalpflege

Kooperation mit der archäologischen Denkmalpflege im Landkreis Holzminden (Kreisarchäologie, Schlos Bevern).

 

Sammlungsausstellung WALDGLASDORF - zur Begegnung mit der Wald-, Glas- & Dorfgeschichte

Die öffentlich zugänglichen Themenräume mit den Fokusthemen WALD│GLAS│DORF (W|G|D) umfassen eine

  • Archäologische Sammlung von durchweg Bodenfunden aus dem Hellental im Solling

  • Kulturgeschichtlich-volkskundliche Sammlung zur Geschichte der Alltagskultur im Hellental

  • Sammlung zum regionalen Wirken vonn Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1713-1780) und seinem Oberjägermeister Johann Georg v. Langen (1699-1776)

 

Archäologische Sammlung

Die Archäologische Sammlung beinhaltet Bodenfunde von der Prähistorie bis zum Mittelalter.

Deren Bestände sind in ihrer Gesamtheit ein Teil der kommunalarchäologischen Sammlung im Landkreis Holzminden und werden der Öffentlichkeit an zentraler Stelle in Hellental zugänglich gemacht.

Das Sammlungskonzept basiert auf der Zusammenarbeit mit der Archäologische Denkmalpflegen im Landkreis Holzminden (Kreisarchäologie).

 

Kulturgeschichtlich-volkskundliche Sammlung

Die private Sammlung [3] zur Geschichte der Alltagskultur im Hellental umfasst Themen zu Bilder-, Körper-, Wohn- und Arbeitswelten.

Im Zentrum steht, dass Arbeit ein wesentlicher Teil des Hellentaler Alltagslebens war und ist.

 


[1] Aus der Präambel der bundesweiten Standards für Museen.

[2] Die aktuelle Neufassung der Satzung wurde am 06. April 2018 in der Mitgliederversammlung in Einbeck beschlossen.

[3] Privatsammlung von Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental.