Historische Karten von Heinade

Dr. Klaus A.E. Weber

 

16.-18. Jahrhundert


  • 1572-1574

Grenznahes Dorf "Heyna" im Amt Wickensen mit Parrkirche um 1574 [3]

 

Der Ausschnitt mit dem Dorfnamen „Heyna" aus der Tafel 28 Amt Wickensen im Ämteratlas des Gottfried MASCOP:

Das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel im Jahr 1574 - Faksimile der 28 „Augenscheinkarten“ (in den Jahren 1572 bis 1574 erstellte Ämterkarten, „Landtafeln“)[3]

Älteste Karte des ehemaligen Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel mit frühesten Visualisierungen des Braunschweiger Landes aus dem Jahr 1574.

Das Kartenwerk des im Dienst von Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528-1589) stehenden Landvermessers und Kartographen Gottfried Mascop (vor 1550 - nach 1603) zeigt mit jeweils unterschiedlichen Symbolen alle Städte, Flecken, Dörfer, Vorwerke, Amtssitze, Burgen, Kirchen, Bergwerke, Pochwerke, Steinbrüche, Wind- und Wassermühlen, Wälder und Gewässer sowie den alten Weserdistrikt".

Nach dem kartografischen Werk bestand die Siedlung Heinade in den Jahren um 1572-1574, symbolisch klassifiziert mit eigener Pfarrkirche.

 

  • 1603

Das Sollingranddorf "Heina" im "ABRIS DES SOLLINGS. Anno Christi 1603"


Im Auftrag des besonders jagdbegeisterten Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel, fertigte Johannes Krabbe (1553-1616) auf der Grundlage seiner umfassenden Vermessungen 1603 ein gesüdetes topografisches Kartenwerk des gesamten Sollings der frühen Neuzeit an.[1]

Die „Karte des Sollings von 1603“ [2] ist eine hochwertige wissenschaftliche Quelle und eines der hervorragendsten Werke der frühen deutschen Kartografie.

 

  • 1756

Braunschweigische General-Landes-Vermessung 1746-1783 [4] │ Ausschnitt Heinade 1756

 

 

 

Text: Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental

 


[1] Nds. Staatsarchiv Wolfenbüttel, Kartenabt., K 202.

[2] Edition: ARNOLDT/CASEMIR/OHAINSKI 2004.

[3] OHAINSKI/REITEMEIER 2012, Tafel 6 Amt Fürstenberg, S. 230-231.

[4] KRAATZ 1975.