Gesamtfläche der Dorfregion im 18. Jahrhundert

Klaus A.E. Weber

 

Heinade 1756 │ Merxhausen 1763 │ Hellental 1792

Die Größenordnung der einzelnen Gemeindeflächen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist für die Dörfer Heinade, Merxhausen und Hellental der folgenden Tabelle rangfolgend zu entnehmen.

Das spätmittelalterliche Bauerndorf Heinade besaß damals bereits die größte landwirtschaftliche Nutzfläche.

Das Sollingdorf Hellental wies hingegen, als Folge seiner Gründung erst zu Beginn der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und seines knapp kalkulierten „Herausschnittes“ aus der alten  Merxhäuser Forst, erwartungsgemäss nach Merxhausen die kleinste landwirtschaftliche Nutzfläche auf.

Bei Heinade lagen allerdings zur Mitte des 18. Jahrhunderts etwa ¼ der Ackerländereien wüst.[1]

 

2. Hälfte 18. Jahrhundert

 

Heinade 1756

1.944 M 84 R

 

Merxhausen 1763

895 M 13 R

 

Hellental 1792

107 M 146 R

 

Wüste Ackerflächen in Heinade um 1756

Ackerland

938 M 98 R

davon wüst      %

236 M 18 R     25,2

M = Morgen, R = Ruten (Braunschweig)

 

Um 1890 nahmen das Acker- und Gartenland im Amt Stadtoldendorf lediglich 38,4 % der Gesamtfläche ein.[2]

 

 

Text: Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental



[1] TACKE 1943, S. 101 f.

[2] KNOLL/BODE 1891, S. 108.