Migration & Exil - Flucht & Vertreibung

Klaus A.E. Weber

 

Deutsches Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek

Eine besondere Aufgabe des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main liegt in der Sammlung und Erschließung der gedruckten und ungedruckten Zeugnisse der deutschsprachigen Emigration und des Exils der Jahre 1933 bis 1945.

 


 

Museum Friedland - Abschied │Ankunft │Neubeginn

Migration als Folge des Zweiten Weltkrieges

  • Zivilpersonen: Geflüchtete │ Ausgewiesene │ Evakuierte │ Rückwandernde │ Vertriebene │ Displaced Persons

  • Entlassene Kriegsgefangene

Das am 20. September 1945 in der britischen Besatzungszone zentral eröffnete Grenzdurchgangslager/Transitort Friedland war Folge des vom Deutschen Reich begonnenen und als Vernichtungskrieg geführten Zweiten Weltkrieges.

In zwei großen Entlassungsaktionen werden zwischen 1953 und 1956 die letzten deutschen Kriegsgefangenen von der Sowjetunion entlassen und betreten die medial als ein politisches und gesellschaftliches Großereignis inszeniert die „Bühne Friedland“.

Dabei wird nur selten systemkritisch die individuelle Rolle im Zweiten Weltkrieg und in der Zeit des Nationalsozialismus öffentlich thematisiert.

Das Museum Friedland zeigt Migrationsgeschichten an einem einzigartigen (Transit-)Ort, dem Grenzdurchgangslager Friedland.

Die Dauerausstellung "Fluchtpunkt Friedland" bietet Einblicke in die Geschichte und Gegenwart des Grenzdurchgangslagers.

 

 

Fotografien: Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental