Feuersicherheit

Klaus A.E. Weber

 

23 Mann der „Freiwilligen Feuerwehr Hellenthal“ beim gemeinsamen "Löschangriff" im Jahr 1911

Bierholzfass mit der Aufschrift „§ 11“ des bekanntesten und am weitesten verbreiteten

"Allgemeinen deutschen Biercomments": „Es wird fortgesoffen.“

© Historisches Museum Hellental

 

"Die Hellentaler Feuerwehr zeichnete sich durch Präzision und ehrliches Arbeiten vorteilhaft aus."

Auf den Dachböden der Fachwerkhäuser des Hellentaler Oberdorfes („Sollinghäuser“) wurde, neben Getreide, auch rasch entzündliches Heu und Stroh eingelagert.

Entfachte in einem der Dachböden ein sich rasch ausdehnender Brand, so drohte das Feuer auch auf die benachbarten, ehemals nur durch eine schmale Gasse ("Gaze") voneinander getrennten Wohnhäuser und Stallungen überzugreifen.

  • Beispielsweise brannten am Abend des 02. Oktober 1903 die Wohngebäude, Stallungen und der Tanzsaal der zwischenzeitlich neu erbauten "Timmermann’schen Gastwirtschaft" nieder.[1]

  • Des Weiteren wurden drei dem Gemeinde-Backhaus gegenüber liegende „Sollinghäuser“ 1907 durch einen Brand völlig zerstört.

 

Freiwillige Feuerwehr Hellental - seit 1875

 


[1] LESSMANN 1984, S. 51-56.