Ev.-luth. "Kapelle zu Hellenthal"

Klaus A.E. Weber

 

Hellentaler Kapellengebäude mit dem 1965 erbauten Kapellenturm │ Mai 2009

© HGV-HHM, Foto: Klaus A.E. Weber

 

In den Jahren 1891-1907 wurden die Instandsetzung der "Cappelle in Hellental" geplant und die Restaurierungsarbeiten veranlasst.[1]

Dabei wurde im Auftrag des Gemeindevorstehers Zinkler der Kreismaurermeister und Steinbruchbesitzer H. Keunecke aus Arholzen involviert.

Der "Kostenanschlag" vom 16. Juli 1891 [1] betrug zusammengefasst 1.700,- Reichsmark, wobei folgende Gewerke differenziert aufgelistet und kalkuliert worden waren:

  • I Maurerarbeit

  • II Dachdeckerarbeit

  • III Kelmpnerarbeit

  • IV Tischlerarbeit

  • V Schlosserarbeit

  • VI Glaserarbeit

  • VII Malerarbeit

  • VIII "Insgemein"


Provisorium: Glockenstuhl im "Schulgarten" │ 1960-1965

© Historisches Museum Hellental

 

 

Wiedereinweihung der Kapelle in Hellental am 05. April 1999

 

© Historisches Museum Hellental

 

Um der bislang namenlos gebliebenen evangelisch-lutherischen Kapelle in Hellental einen Namen zu geben, erfolgte ehemals der Vorschlag des Kirchengemeinde Heinade an die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover, den Namen "Hubertus-Kapelle" zu nehmen.

Nachvollziehbar lehnte die Landeskirche Hannover dieses historisch völlig unreflektierte Ansinnen der Kirchengemeinde ab.

Das "Unternehmen Hubertus" war einst ein militärisches Pionierunternehmen der deutschen 6. Armee in der Schlacht um Stalingrad im November 1942.

 

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[1] KA HOL 1045.