Langjährige Bäckerei "Kempe"

Klaus A.E. Weber

 

Kolonialwarengeschäft und Bäckerei "Kempe" im Haus №ass. 67

© Historisches Museum Hellental

 

Bäckermeister Wilhelm Kempe (1864-1933)

Bäckermeister Wilhelm Heinrich Karl Kempe (* 05. August 1864 in Derental - † 20. Oktober 1933 in Hellental) war verheiratet mit Caroline Louise Friederike Germann (* 05. Mai 1868 in Hellental - † 22. April 1943 in Hellental).

Wilhelm Kempe beantragte am 19. März 1921 die baupolizeiliche Genehmigung, an die Backstube in seinem Wohnhaus №ass. 67 in Hellental eine Mehlkammer zu bauen.[1]

Der Baubescheid der Braunschw. Kreisdirektion Holzminden erfolgte am 09. Mai 1921.

Die beiden Ausschnitte aus der „Zeichnung zum Anbau einer Mehlkammer am die Backstube im Hause des Herrn Bäckermeisters Wilhelm Kempe №.ass 67 in Hellenthal“ [1] zeigen die Raumeinteilung von Backraum mit Backofen, darüber gelegener Backstube und der Mehlkammer hinter der Backstube.

 

 

Backraum mit Holzbackofen │ darüber gelegene Backstube │ Mehlkammer hinter der Backstube [1]

 

Bäckermeister August Kempe (1899-?)

Die im Rahmen der Bauabnahme der errichteten Mehlkammer erstellte Kostenrechnung weist 1926 den Bäckermeister August Kempe jun. aus.[1]

Bäckermeister Heinrich Karl August Kempe (* 22. Juni 1899 in Hellental) - genannt "Albert" - ist der Sohn des Bäckermeisters Wilhelm Kempe.

 

Blick vom Garten auf die angebaute Mehlkammer und Backstube der Bäckerei "Kempe" │ 1961

mit Bäckermeister Manfred Dittrich

© Historisches Museum Hellental


Bäckermeister August Kempe - genannt "Albert" -  im Sommer 1961

© Historisches Museum Hellental


Goldene Hochzeit des Bäckerei-Ehepaares August und Frieda Kempe 

© Historisches Museum Hellental

 

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[1] KreisA HOL 548/3.