Sandsteine zum Glasofenbau

Klaus A.E. Weber

 

Mittelalterliche Waldglashütte  im Hellental am Dasseler Mittelberg │ Mai 2010

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Wie zahlreich vorgefundene, mehr oder minder intensiv feuergerötete Sandsteinfragmente an den Betriebsstätten der mittelalterlichen und frühneuzeitliche Glashütten im Umfeld des Hellentals nahelegen, bestand ehemals das Mauerwerk der Glasofenanlagen aus örtlich anstehendem Buntsandstein (Sollingsandstein).

So ist nach REDDERSEN anlässlich des „Steinbrechens am Dasselschen Mittelberge“ im Jahr 1744 ausgeführt worden, dass dies dem Glasmeister Ruhländer gestatten worden sei, „welcher die bei dem Silberborn am Moosberge errichtete Königliche Glashütte in Pacht hatte“.[1]

1744 wird  neben dem Steinbrüch „Am Dasseler Mittelberg“ auch ein Steinbruch „An der Appelshütte“ als „in Betrieb" erwähnt.[2]

 

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[1] REDDERSEN 1934, S. 113.

[2] REDDERSEN 1934, S. 118.