Glasforschung im Umfeld des Hellentals│Solling

Klaus A.E. Weber

 

Das Weser-Werra-Bergland (Weserbergland wie der gesamte Oberweserraum) gilt heute nach STEPHAN als "ein Kernraum der historischen Glaserzeugung Europas im Mittelalter bei hoher Anzahl im Gelände lokalisierter mittelalterlicher Hüttenplätzen, besonders aus dem 12./13. Jahahrhundert, auch aus dem 14./15. Jahrhundert".[6]

Das 12./13. Jahrhundert war eine mittelalterliche Epoche der Herrschaft, Repräsentation und Frömmigkeit, geprägt von Burgen, Rittern, Klöstern und aufkommenden Städten.

In jenem Zeitraum erfolgte der epochale „Aufbruch in die Gotik“ mit technischen Innovationen.

Grundlegende Betrachtungen zur Siedlungsgeschichte und zum Wandel der mittelalterlichen Kulturlandschaft im Oberweserraum finden sich in Veröffentlichungen von STEPHAN [6].

 

Spitzentechnologie

Die Glashütten des Weserberglandes wie die des geamten Oberweserraum zählen mit ihrem "High Tech"-Exportgewerbe zu den bedeudensten historischen Glaserzeugungsgebieten Europas.[1]

Innerhalb dieses Glashüttengebietes gilt - neben den Mittelgebirgen Hils, Ith, Vogler und Homburgwald - gerade auch der waldreiche Solling als eine seit dem Frühmittelalter (9. Jahrhundert) wichtige rohstofforientierte Glashüttenregion.

In ihr wiederum dürfte das sozialräumlich abgelegene, agrarisch wenig nutzbare, hingegen aber wasser- und holzreiche Hellental ein bedeutendes Glasherstellungsgebiet gewesen sein, was eine Vielzahl archäologischer Relikte identifizierter, wüstgefallener Glashüttenanlagen belegt.

Das typische Waldglas jener Zeit besitzt eine grünliche Färbung („Grünglas“) und benennt die entsprechende Epoche der Glasgeschichte vom 12. Jahrhundert bis 17. Jahrhundert, die nicht zuletzt auch im Umfeld des Hellentals im Solling archäologisch fassbar wird.

Die Ursache hierfür liegt darin, dass der Quarzsand durch minimale Eisenanteile, die eine Grünfärbung herbeiführen, verunreinigt war.

Die Blütezeit des glasproduzierenden und –verarbeitenden Gewerbes der „wandernden“ Waldglashütten lag im 16./17. Jahrhundert.

Während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts veränderte sich das Glashüttenwesen deutlich, indem technologisch weiterentwickelte und auf größeren Glaswarenabsatz orientierte, ortsfeste Manufakturen errichtet wurden.[14]

Im Braunschweigischen Weserdistrikt wurden zeitnah nebeneinander aus „merkantilistischem Geiste“ des Herzogs Carl I. im Jahr 1744 planmäßig fürstliche Glashütten im Solling, am Ith und im Hils gegründet. [15][17]

Hervorgegangen aus dem ortsgebundenen Werkweiler der stillgelegten Privatglashütte entstand um 1753 – am "Vorabend" des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) – das planmäßig angelegte Sollingdorf Hellental ("Colonie im Hellenthal") durch den Fürstlichen Landesausbau ("Neuer Anbau auf dem Lande") unter Herzog Carl I.

So sollte erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus der Werkssiedlung das Waldarbeiterdorf Hellental durch den staatlichen Siedlungsausbau hervorgehen.

Noch bestehen wenig erforschte archäologische Spuren mehrerer solcher Waldglashütten, die im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit als so genannte Wanderglashütten, als kleine eigenständige Siedlungen außerhalb von Dörfern oder Gütern angelegt, von verschiedenen Glasmacherfamilien („Wanderglasmacher”, „Waldgläsner“) selbständig betrieben wurden.

Heute ist die hoch- bis spätmittelalterliche und frühneuzeitliche Glasherstellung und -bearbeitung in Waldglashütten ein bedeutendes kulturhistorisches Erbe des Hellentals im nördlichen Solling.

 

Beziehungsdreieck der Glashütten des Sollings

Die Glashütten des Sollings [6] lassen sich grob schematisiert in das sich wechselseitig beeinflussende Beziehungsdreieck

  • ausreichende Wasservorkommen

einordnen mit fundarmen mittelalterlichen und fundreicheren neuzeitlichen Hüttenstandorten.

Dabei konnten nach STEPHAN im Solling bislang insgesamt 92 mittelalterliche und frühneuzeitliche Waldglashütten nachgewiesen werden.[7]

Eine weitere betrieblich relevante Grundlage ist in der guten Verkehrsanbindung zu sehen (Land- und Wasserwege).

Diese Standortvoraussetzungen gut erfüllend, gab es Waldglashütten auch in den großen nutzbaren Waldungen rund um das Hellental.

 

Standort der mittelalterlichen Waldglashütte "Am Hasenlöffelborn" im Hellental

 

„Fliegende” Glashüttenanlage

Eine einfache „fliegende” Waldglashütte bestand aus einem Gebäude, in dessen Zentrum sich der mit Holz beheizte Glasschmelzofen (Werkofen) befand, das „Herz“ der Glashütte.

Dabei ist erkennbar, dass die die einstigen Glasmacher in örtlicher Selbständigkeit einer kleinteiligen Produktion nachgingen.

Im Zentrum der Werkhalle befand sich mutmaßlich der mit Buchenholz beheizte Typ eines liegenden, also länglich-rechteckigen Glasschmelzofens, in dem die Funktionen hintereinander angelegt waren.

Der mehrere Meter große Haupt-/Werkofen wurde aus roten, feuerbeständigen Sandsteinen (Sollingsandsteine) errichtet.

Er wies mehrere umrahmte, fensterartige Arbeitsöffnungen zur Entnahme flüssiger Glasmassen auf.

Im Ofeninneren mit einer Betriebstemperatur um ca. 1.200-1.300° C befanden sich zu beiden Seiten des Feuerungskanals Hafenbänke, auf denen mehrere, aus feuerfestem Ton gefertigte Schmelztiegel standen, „Hafen“ genannt (technische Keramik).

Wie die heutigen großen industriellen Schmelzwannen, so waren auch die kleinen Glashäfen sensible Konstrukte, die stetig auf Temperatur gehalten werden mussten.

Darüber hinaus gab es möglicherweise zusätzlich auch mehrere Nebenöfen oder Annexofenkonstruktionen am Hauptofen, u.a. zum allmählichen Heruntertemperieren der Gläser auf Umgebungstemperatur (Kühlöfen).

Die am "heißen Ende" der Produktion extrem heißen Glaserzeugnisse mussten - um nicht zu zerspringen - in sog. Kühlöfen langsam und kontrolliert abgekühlt werden.

Zudem gab es „Fritteöfen“, in denen das Rohstoffgemenge zur Glasvorschmelze (Vorprodukt) in Frittetiegeln (Hafen) vorgefrittet wurde.[2]

Bei den Hüttenöfen handelte es sich um „liegende“, länglich-rechteckige Schmelzöfen, in denen die Funktionen hintereinander angelegt waren.

Der Hüttenboden bestand aus Lehm und die Hütte selbst war aus Holz errichtet.

Die Glashüttenbelegschaften wohnten samt ihren Familien in unmittelbarer Nähe der Glashütten.

Im näheren Umfeld des Betriebsgeländes wurden hierzu mehr oder minder notdürftige Wohngebäude des Glasmachermeisters und der Hüttenbelegschaften angeordnet.

Einfache Wirtschaftsgebäude und Stallungen kamen hinzu.

Die Unterkünfte für die Glasmacher und für das von ihnen gehaltene, wenige Vieh dürften eher dürftig gewesen sein.

Die Standortwahl und damit der Bau und wirtschaftliche Betrieb früher Glashütten war abhängig von topographischen Rahmenbedingungen und verschiedener Standortfaktoren:

  • Vorkommen von Roh- und Brennstoffen,

  • Verfügbarkeit feuerfester Gesteine und

  • von (Fließ-)Gewässern.

Aber auch "handfeste forstwirtschaftliche Überlegungen" dürften für die Standortwahl zum Betrieb einer Waldglashüttezugrunde gelegen haben - "... weil sich sonst daß Holz dort nur schwerlich nutzen läßt."[9]

Um die ehemals schier unerschöpflich geltenden Holzressourcen der Sollingwälder konkurrierte das traditionelle, energieintensive Gewerbe der Glasherstellung mit jenem der Köhlerei.

Das Holz aus den Solling-Forsten wurde staatlich verwertet und zugleich das Steueraufkommen aufgebessert.

Umwelthistorisch gesehen blieb deren holzintensiver Betrieb nicht ohne Auswirkungen auf das Ökosystem des Sollings.

Er könnte zugleich auch zur Veränderung der Wald-Feld-Grenzen im Hellental mit Entstehen landwirtschaftlich nutzbaren Grün- und Ackerlandes beigetragen haben, wie es die von Johannes Krabbe erstellte „Sollingkarte“ von 1603 nahe legt.

 

Das Hellental - Ein wesentlicher Ort der Glasgeschichte des Sollings

Wie die Vielzahl archäologischer Relikte identifizierter Glashüttenanlagen belegt, dürfte in ihr das sozialräumlich abgelegene, agrarisch kaum nutzbare, hingegen aber wasser- und holzreiche Hellental ein bedeutendes Glasherstellungsgebiet im ansonsten wirtschaftlich unattraktiven Hinterland des Sollings gewesen sein.[36]

Im Umfeld des Hellentals gab es fernab der nächsten Siedlungen sowohl gute topografische Rahmenbedingungen als auch ausreichend verfügbare Roh- und Brennstoffe sowie Wasser für eine langjährige Glasproduktion.

Der vor Ort direkt anstehende Solling-Buntsandstein konnte zudem zum Bau von Ofenanlagen verwendet werden.

So verwundert es nicht, dass in unterschiedlichen Zeiträumen Glasmacher auch in das lang gestreckte, weiträumige Hellental zogen, um, wenn auch zeitlich befristet, hier ihre Hüttenbetriebe zu gründen und zu entwickeln.

Die frühesten Hinweise auf die Glasherstellung in dem Sollingtal lassen sich archäologisch in das späte 12. bis 13./14. Jahrhundert datieren.

Neben eindeutigen Hohl- und Flachglasfunden fehlen indes weitgehend auch primäre schriftliche Zeugnisse (Archivalien) zur tatsächlichen Glasproduktion im Umfeld des Hellentals; die archäologische Befund- und Fundlage gestaltet sich hingegen inzwischen allmählich etwas günstiger.[38]

Dennoch bleibt kritisch festzuhalten, dass das Umfeld des Hellentals bislang archäologisch wie historisch völlig unzureichend erforscht ist.

Dabei blieben erkennbare Glasproduktionsstandorte weitgehend ohne professionelle Prospektion mit naturwissenschaftlicher Erkundung, insbesondere ohne archäologisch gezielt freilegende Forschungsgrabung.

Teils wurden aber landesdenkmalpflegerische Vermessungen durchgeführt.

Bis heute sind nur noch einige wenige Spuren aufgelassener Hellentaler Glashütten unter einer schützenden Wald- und insbesondere Grasbedeckung mehr oder minder gut erhalten geblieben.

Zumindest für eine der beiden im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts im oberen Hellental betriebenen Hüttenanlagen ist die Fertigung von Hohl- und Fensterglas hinreichend differenziert belegt.

Während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden im Hellental letztmals Glaswaren hergestellt und zugleich auch das Ende der traditionellen Waldglashüttenzeit in den Solling-Forsten eingeläutet.

Hervorgegangen aus dem allmählich zerfallenden Werkweiler einer stillgelegten Privatglashütte entstand mit Beginn der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch den vom Braunschweiger Staat geförderten „Neuen Anbau auf dem Lande“ das planmäßig angelegte Sollingdorf Hellental.

 

Gunstfaktoren für die Anlage von Glashütten im Umfeld des Hellentals

Die bei Geländerecherchen aufgefundenen mittelalterlichen Glashüttenstandorte ziehen sich gleichsam wie eine Perlenkette durch das langgestreckte Sollingtal.

Dabei darf davon ausgegangen werden, dass weitere, bislang noch unentdeckt gebliebene Glashüttenplätze in der Glas-Landschaft des Hellentals bestehen.

Die Entfernung zwischen den mittelalterlichen Glashüttenplätzen schwankt zwischen 140 m und 380 m.

Zwischen den beiden, möglicherweise zeitgleich im 1. Drittel des 17. Jahrhunderts produzierenden Waldglashütten beträgt hingegen der Abstand rund 1,6 km.

Vorläufig ist nach derzeitigem Forschungsstand für das Verbreitungsspektrum der im Umfeld des Hellentals im Wiesengelände oder unter Waldbedeckung identifizierten Glashüttenanlagen kennzeichnend, dass

  • die Glasherstellung diskontinuierlich erfolgte mit einer archäologischen Fundlücke im Zeitraum des 15.-16. Jahrhunderts;

  • sämtliche nachgewiesenen mittelalterlichen wie frühneuzeitlichen Glashütten - vermutlich eher geomorphologisch als territorial bedingt - westlich des Grenzbaches Helle liegen, also im ehemals braunschweigischer Anteil des Sollings;

  • die hydrogeografische Situation der Hüttenstandorte stets eine Gewässerlage zeigt, konzentriert zumeist entlang von Bachniederungen und nahe von Hangquellen;

  • die Glashütten des hohen/späten Mittelalters fern mittelalterlicher Besiedlungsräume betrieben wurden und (Fern-)Handelsbeziehungen bestanden;

  • alle im Gelände fassbaren mittelalterlichen Glashütten stark verflachte, teils kaum erkennbare Hügelstrukturen aufweisen;

  • alle im Talverlauf befindlichen mittelalterlichen Glashüttenplätze im Randbereich vom Bachrand der Helle bis hinauf zum Plateau der Hüttenanlage zu lokalisieren waren;

  • im Hoch- bis Spätmittelalter vermutlich sowohl Ein-Ofen-Anlagen (Erschmelzen von Rohglasmasse) als auch Mehr-Ofen-Anlagen (kombinierte Glaserzeugung und -verarbeitung) betrieben wurden;

  • frühneuzeitliche Glashütten als Mehr-Ofen-Anlagen einen deutlich flächengrößeren Werksbereich benötigten als mittelalterliche, vermutlich verbunden mit differenzierteren Arbeitsprozessen und ausgedehnten Wohnbereichen außerhalb der Werkszone;

  • bei mittelalterlichen Glashütten ein System parallel verlaufender Strukturabschnitte zu erkennen ist: Bach - Fahrweg - Hüttenanlage - Nutzwald;

  • die Glasmacherfamilien durch Arbeitsmigration in das Umfeld des wirtschafts- wie sozialräumlich abgelegenen Sollingtals gelangten.

Weiter abzuklären wäre die Frage, ob möglicherweise die Anlagen mittelalterlicher Glashütten im Verlauf des Hellentals auch die Aufgaben in der (linearen) Grenzsicherung der Grund- und Landesherrschaft im südniedersächsischen Solling erfüllten.

Während des Hoch- bis Spätmittelalters im Hellentaler Umfeld betriebene Glashütten dürften zumindest teilweise „Wanderglashütten“ gewesen sein, also dem Holzvorkommen nachwandernde, eigenständige Produktionsstätten mit Kleinsiedlungen auf Zeit.

Dem hingegen waren sie aber keine pionierartigen Wegbereiter für dauerhafte Ansiedlungen; entsprechende Siedlungs- bzw. Wüstungsspuren fehlen.

Bei allen Glashüttenstandorten des Hoch- bis Spätmittelalters im Umfeld des Hellentals konnten obertägig kein gläsernes Fundgut in Form von Hohl- oder Flachglas für das 12./13.-14. Jahrhundert nachgewiesen werden.

Glashistorisch besonders interessant ist der hoch- bis spätmittelalterliche Komplex dreier relativ nahe benachbart liegenden Glashütten entlang der heute nur periodisch Wasser führenden "Köhlerrinne" im Hochsolling.

Geht man von der Annahme eines engen zeitlichen Betriebszusammenhangs des „Waldglashüttentrios“ aus, so könnten nacheinander oder miteinander auf einer Strecke von 380 m entlang der oberen Köhlerrinne zwei Glas erzeugende wie zugleich auch verarbeitende Mehr-Ofen-Anlagen bestanden haben, gefolgt von einer 140 m weiter talabwärts am gleichen Fließgewässer betriebenen Ein-Ofen-Anlage zur Rohglaserzeugung als "Nebenofen" zur nächst benachbarten Mehr-Ofen-Anlage als "Haupthütte".

In der archäologischen „Fundgrube“ des Hellentaler Umfeldes liegen wahrscheinlich noch weitere Informationen zur Waldglasherstellung im Solling unter Grünland und Wald verborgen.

So dürfte im weiteren Umfeld des Sollingtals noch längst nicht die tatsächliche Anzahl der hier ehemals während des hohen bis späten Mittelalters betriebenen Glashütten identifiziert worden sein.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts - um 1715/1717 - legten im nordöstlichen, unteren Hellental zugewanderte Mecklenburger Glasmacher eine über rund 30 Jahre betriebene Waldglashütte mit Werkweiler in der Braunschweiger „Merxhäuser-Forst“ an.

Der Hüttenbetrieb des betriebswirtschaftlichen Übergangs wurde um 1743/1745 eingestellt - also just zu jener Zeit als durch die Kommerzialisierung von Herrschaftsrechten andernorts im Weserkreis (Solling, Hils) unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel drei dauerhafte fürstliche Glasmanufakturen errichtet wurden.

Dabei handelte es sich um merkantilistische Staatsbetriebe mit landesherrlichem Kapitaleinsatz und zentraler Verwaltung durch den Fürstenhof in Braunschweig.

 

Glashüttenplätze - Gewerbliche Kleinsiedlungen im Hellental

Die sozial-, wirtschafts-, umwelt- und kulturgeschichtliche Entwicklung des im ehemaligen Weserdistrikt des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel gelegenen Hellentals - wie die Gründung des gleichnamigen Sollingdorfes selbst – ist eng mit der historischen Waldnutzung im braunschweigischen Solling verbunden.

Das gilt insbesondere für das Spezialgewerbe des Glasmachens als holzwirtschaftliche Nebennutzung der ausgedehnten Wälder des Bundsandstein-Mittelgebirges Solling im Oberweserraum.

Anzunehmen ist, dass für die Glasmacher - neben der landesherrlichen Zustimmung und der Gewährung lebens- wie produktionsnotwendiger Privilegien – naturräumlich durch ressourcenreiches Wasser-, Wald-, Kalk- und Buntsandsteinvorkommen begünstigt, ideale Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Hüttenbetrieb im Umfeld des „Alten Tals der Glasmacher“ gegeben waren.

Obgleich in geografischer Randlage und bei schlechter Verkehrsanbindung boten das langgestreckte, nach Nordosten zum Sollingrand offene Hellental und sein Umfeld in den Sollingforsten gute Standortbedingungen für den Betrieb von Glashütten.

Die auf Geländebefunden und flächig gesammeltem Fundmaterial und Bodenfunden beruhenden archäologischen Zeugnisse, gelegentlich auch schriftliche und kartografische Quellen belegen, wie phasenweise in dem siedlungsfreien Hellentaler Landschaftsraum ehemals so genanntes Waldglas hergestellt wurde - naturräumlich begünstigt durch ressourcenreiches Wasser-, Wald-, Kalk- und Buntsandsteinvorkommen (Gunstfaktoren).

Anzunehmen ist, dass bereits im Mittelalter wie später in der frühen Neuzeit für zugewanderte Glasmacherfamilien - neben der landesherrlichen Zustimmung und dem Gewähren lebens- wie produktionsnotwendiger Privilegien – ideale Voraussetzungen für einen ökonomisch wirtschaftlichen Hüttenbetrieb im Umfeld des Hellentals gegeben waren.

Noch heute besteht hier ganzjährig ein kontinuierliches Wasservorkommen, gespeist von zahlreichen, das Sollingtal entwässernden Bachläufen und Hangquellen.

Die für die Glasherstellung wichtige Voraussetzung, ortsnah über quarzhaltigen Sand und Kalk für das Glasgemenge sowie für die Werköfen über feuerfeste Bausteine zu verfügen, war im Umfeld des Hellentals gegeben.

Weißer Tertiärsand wurde vermutlich aus Sandgruben vor Ort und/oder grenzüberschreitend aus Sandvorkommen bei Neuhaus im Hochsolling („Sandwäsche“) bezogen, möglicherweise aber auch aus dem Sandvorkommen bei Lenne.

Obwohl das Auffinden mittelalterlicher Glashüttenstellen geländemorphologisch wie auch wegen spärlicher, oberirdischer Produktionsrelikte besonders schwierig ist, konnten kleinräumig angelegte, konventionelle Geländeprospektionen für das Hellental und sein landschaftliches Umfeld den Nachweis erbringen, dass dort seit dem 12./13.-14. Jahrhundert Glashütten sowohl zur Glaserzeugung als auch zur Glasverarbeitung betrieben wurden.

Zumindest für eine im 1. Drittel des 17. Jahrhunderts im oberen Hellental betriebene frühneuzeitliche Hüttenanlage ist die gemischte Fertigung von Hohl- und Fensterglas hinreichend differenziert belegt.

Schriftlichen Quellen zufolge sollen als einheimische Glasprodukte zumindest Trinkgläser an den Wolfenbütteler Hof geliefert worden sein.

Während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden in einer Glashütte im Hellental letztmals Glaswaren hergestellt und zugleich auch das Ende der traditionellen Waldglashüttenzeit in den Sollinger Forsten eingeläutet.

Weiter abzuklären wäre die Frage, ob möglicherweise die Anlagen mittelalterlicher Glashütten im Verlauf des Hellentals auch die Aufgaben in der (linearen) Grenzsicherung der Grund- und Landesherrschaft im südniedersächsischen Solling erfüllten.

Während des Hoch- bis Spätmittelalters im Hellentaler Umfeld betriebene Glashütten dürften zumindest teilweise „Wanderglashütten“ gewesen sein, also dem Holzvorkommen nachwandernde, eigenständige Produktionsstätten mit Kleinsiedlungen auf Zeit.

Dem hingegen waren sie aber keine pionierartigen Wegbereiter für dauerhafte Ansiedlungen; entsprechende Siedlungs- bzw. Wüstungsspuren fehlen.

 

Isoliertes Leben & selbständiges Arbeiten in den abgelegenen Solling-Forsten 

Die sich ihres Standes bewussten Glasmacherfamilien bildeten während des Mittelalters bis zur Frühneuzeit eine exklusive berufliche und soziale Gruppe.

Die Glasmacher waren meist zunftartig organisiert, regelten ihre Interessen selbst und ahndeten Verstöße.

Kunstfertige Glasmachermeister lebten und arbeiteten mit ihren Gesellen auch in den entlegenen, wasser- und holzreichen Laubwäldern im Hellental, einem alten Grenzraum im nördlichen Solling (Buntsandstein-Mittelgebirge).

Bei den älteren Glashütten handelt es sich um saisonale Betriebe.

Während der Betriebszeit bzw. der Arbeitsfortgang wurde - wie auch andernorts - von von April bis November (Ostern - Martinstag) Hohl- und Flachglas hegerstellt.

Die mit örtlich anstehendem Buchenholz befeuerten Arbeitsöfen der Waldglashütten brannten pausenlos Tag für Tag, Nacht für Nacht - - so auch im "Alten Tal der Glasmacher".

Dem hingegen werden heute die modernen Glasschmelzwannen "nur" einmal in Betrieb genommen und danach etwa 10 Jahre lang das Jahr über durchlaufend 24 Stunden lang an sieben Tage der Woche betrieben.[16]

Während der Winterzeit ruhte die Glasherstellung.

Die Glasmacher schlugen dann im nahen Sollingwald ausreichend Holz für die kommende Produktionssaison ein.

Zudem wurden die „kalt gelegten“ Werköfen ausgebessert oder erneuert.

Die jährlichen Erneuerungs- und Reparaturmaßnahmen waren erforderlich, da die Ofenanlagen durch die mehrmonatige Betriebszeit und die hohen Schmelztemperaturen stark beansprucht waren.

Der kontinuierliche, wenig kontrollierbare Vorgang der Glasschmelze erforderte ein produktionsortnahes Wohnen der Glasmacherfamilien (Werkssiedlungen) sowie eine Betriebsorganisation im Schichtdienst rund um die Uhr.

Die Betriebsgemeinschaft der Hüttenbewohner versorgte sich in der Regel selbst.

Zu ihrer Ernährung betrieben sie nahe ihrer Glashütte eine „kleine Landwirtschaft“ mit Viehhaltung (Schweine, Ziegen) und Gartenbau; auch wurden in der Nähe der Glashütte kleine Ackerflächen angelegt.

Im näheren Umfeld des Betriebsgeländes im Hellental wurden wahrscheinlich schlichte Wohngebäude des Glasmachermeisters und der Hüttenbelegschaften angeordnet; Wirtschaftsgebäude und Stallungen kamen hinzu.

Die Unterkünfte für die Glasmacher und für das von ihnen gehaltene, wenige Vieh dürften eher dürftig gewesen sein.

Nicht zuletzt aus Gründen der Konkurrenz wurde Jahrhunderte lang die streng geheim gehaltene Kunst der Glasherstellung und -verarbeitung vom Vater auf die Söhne in immer denselben Meisterfamilien weitervermittelt.

Mit der Weitergabe des Fachwissens wurde zugleich auch der lukrative Glasmacherfachberuf vom Vater auf den Sohn vererbt.

Gut dokumentiert ist, dass während des Dreißigjährigen Krieges eine 1632 gegründete Waldglashütte im Hils bei Grünenplan in den Jahren 1625 und 1627 von Soldaten überfallen wurde.[4]

Aus Gründen begrenzter Holzressourcen und um eine feste Ansiedlung der Glasmacherfamilien zu vermeiden, wurden die Verträge zum Betrieb einer Hütte durch die Landesherren auf wenige Jahre befristet.[12]

Hohlglas war in jener Zeit das „Glas” schlechthin, handverarbeitet als Trinkgläser, Flaschen und Behältergläser.

 

Interpretation der Spuren wüstgefallener Glashütten im Umfeld des Hellentals

Die abgelegenen, oft nur mühsam erkundbaren, wüstgefallenen Glasproduktionsstätten fallen zunächst als Geländerelikte in Form unnatürlicher Hügelbildungen auf.

Meist sind es kleinere, künstlich entstandene längsovale oder eher rundliche Bodenerhebungen, die richtungsweisende Hinweise auf eingefallene Glasöfen (Ofenreste) oder Schutthalden (Produktionsabfälle) geben.[39]

Seit dem Jahr 2003 systematisch aufgenommene, konventionelle Geländeprospektionen im Umfeld des Hellentals erbrachten inzwischen den Nachweis, dass dort erstmals seit dem späten 12. bis 13. Jahrhundert Glashütten sowohl zur Glaserzeugung als auch zur Glasverarbeitung betrieben wurden.

Durch oberflächennahe Geländearbeiten dokumentierte Forschungsergebnisse legen nahe, dass im späten 12. bis 13. Jahrhundert im Umfeld des Hellentals eine gängige, einfache „fliegende” Glashütte wahrscheinlich aus einem aus ortständigem Laubholz errichteten Gebäude bestand.

Wie archäologische Zeugnisse, gelegentlich auch schriftliche und kartografische Quellen belegen, wurden in dem abgelegenen, siedlungsfreien Hellentaler Landschaftsraum nur phasenweise Glaswaren hergestellt.[40]

Die relativen Höhenlagen der im Umfeld des Hellentals lokalisierten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Glashüttenstandorte variieren mit rund 260-430 m üNN vergleichsweise auffallend stark.[43]

Die Entfernung zwischen den mittelalterlichen Glashüttenplätzen im Umfeld des Hellentals schwankt zwischen 140 m und 380 m.

Zwischen den beiden, möglicherweise zeitgleich im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts produzierenden Waldglashütten beträgt hingegen der Abstand rund 1.600 m.

Für Glashütten der Zeit um 1450-1550 gibt es Umfeld des Hellentals im nördlichen Solling keinen archäologischen Nachweis.[44]

Für die archäologisch hinreichend sicher identifizierten Standorte der im Wiesengelände oder unter Waldbedeckung lokalisierten mittelalterlichen und neuzeitlichen Glashüttenanlagen ist im Wesentlichen gemeinsam kennzeichnend, dass

  • die Glasherstellung diskontinuierlich erfolgte mit einer archäologischen „Fundlücke“ im Zeitraum des 14.-16. Jahrhunderts
  • vermutlich eher geomorphologisch als territorial bedingt, alle im Gelände fassbaren mittelalterlichen wie frühneuzeitlichen Glashütten im ehemals braunschweigischer Anteil des Sollings errichtet wurden (westliche Talseite)
  • die hydrogeografische Situation der Hüttenstandorte stets eine Gewässerlage zeigt, konzentriert zumeist entlang von Bachniederungen und nahe von Hangquellen
  • die mittelalterlichen Glashütten fern von Besiedlungsräumen lagen
  • alle mittelalterlichen Glashütten stark verflachte, teils kaum erkennbare Hügelstrukturen aufweisen
  • im Mittelalter sowohl Ein-Ofen-Anlagen (Erschmelzen von Rohglasmasse) als auch Mehr-Ofen-Anlagen (kombinierte Glaserzeugung und -verarbeitung) betrieben wurden
  • frühneuzeitliche Glashütten als Mehr-Ofen-Anlagen einen deutlich flächengrößeren Werksbereich benötigten als mittelalterliche, vermutlich verbunden mit differenzierteren Arbeitsprozessen und ausgedehnten Wohnbereichen außerhalb der Werkszone.

Glashistorisch besonders interessant ist der hoch- bis spätmittelalterliche Komplex dreier relativ nahe benachbarten Glashütten entlang eines heute nur noch periodisch Wasser führenden Fließgewässers.

Unter der Annahme eines engen zeitlichen Betriebszusammenhangs des „Glashüttentrios“ könnten nacheinander oder miteinander auf einer Strecke von 380 m zwei Glas erzeugende wie zugleich auch verarbeitende Mehr-Ofen-Anlagen bestanden haben, gefolgt von einer 140 m weiter talabwärts am gleichen Fließgewässer betriebenen Ein-Ofen-Anlage zur Rohglaserzeugung als Nebenofen zur nächst benachbarten Mehr-Ofen-Anlage als Haupthütte.[48]

Nach der von STEPHAN [46] veröffentlichten Waldglashüttenübersicht für den Nordsolling konnten insgesamt 24 mittelalterliche und frühneuzeitliche Waldglashütten nachgewiesen werden.

Hierbei ist zwischen den im Solling nicht untypischen mittelalterlichen Haupthütten mit Mehr-Ofen-Anlage zur Hohl- und Flachglasherstellung und den kleineren Nebenhütten bzw. saisonalen Kleinhütten mit Ein-Ofen-Anlage zum Erschmelzen von Rohglas oder glastechnischen Vorprodukten („Fritten“) zu unterscheiden.[47]

Die Glasmacherfamilien gelangten durch Arbeitsmigration in das Umfeld des wirtschafts- wie sozialräumlich abgelegenen Sollingtals.

Obwohl das Auffinden mittelalterlicher Glashüttenstellen geländemorphologisch wie auch wegen spärlicher, oberirdischer Produktionsrelikte besonders schwierig ist, konnten kleinräumig angelegte, konventionelle Geländeprospektionen für das Hellental und sein landschaftliches Umfeld den Nachweis erbringen, dass dort seit dem 12./13.-14. Jahrhundert Glashütten sowohl zur Glaserzeugung als auch zur Glasverarbeitung betrieben wurden.

Zumindest für eine im 1. Drittel des 17. Jahrhunderts im oberen Hellental betriebene frühneuzeitliche Hüttenanlage ist die gemischte Fertigung von Hohl- und Fensterglas hinreichend differenziert belegt.

 

Lang gestreckter, umgrenzter "Kahleberg" im Gebiet des "Hellenthaler Berges" im Verlauf des oberen Hellentals [18]

Möglicher kartografischer Hinweis auf holzkonsumierende Glashütten im Hellental

 

Im archäologischen „Bodenarchiv“ des Hellentaler Umfeldes liegen wahrscheinlich noch weitere Informationen zur Glasherstellung im Solling unter Grünland und Waldflächen verborgen.

So dürfte im weiteren Umfeld des Sollingtals noch längst nicht die tatsächliche Anzahl der hier ehemals während des Mittelalters betriebenen Glashütten identifiziert worden sein.

Obgleich bislang grabungslos geblieben, sind die erfassten Standorte der mittelalterlichen wie frühneuzeitlichen Glashütten dennoch wertvolle „Bodenarchive“ und schutzbedürftige technische Bodendenkmale von regional- und kulturhistorischer Bedeutung in Niedersachsen.

 

Fotografien: Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental

 

Literatur

WEBER, KLAUS A.E.: Waldglashütten in den Solling-Forsten des Hellentals. Beiträge zur Glashüttengeschichte im Solling vom 12./13. bis 18. Jahrhundert.

- Teil I   Glashüttenforschung im Umfeld des Hellentals. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 1/2012, S. 14-21.

- Teil II  Glashütten des Mittelalters im Umfeld des Hellentals - 12.-14- Jahrhundert. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 2/2012, S. 8-17.

- Teil III Glashütten der Frühen Neuzeit im Umfeld des Hellentals - 1. Hälfte 17. Jahrhundert.  Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 3/2012, S. 13-22.

- Teil IV  Glashütten der Frühen Neuzeit im Umfeld des Hellentals - 1. Hälfte 18. Jahrhundert. Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur. 4/2012, S. 15-24.

STEPHAN, HANS-GEORG (Hg.): Der Solling im Mittelalter. Archäologie - Landschaft - Geschichte im Weser- und Leinebergland. 2010.



[1] STEPHAN 2013, S. 6-9; STEPHAN 2014.

[2] STEPHAN 2010, S. 136.

[3] STEPHAN 2015a, S. 4-8.

[4] LEIBER, CHRISTIAN: Überfall auf eine Waldglashütte im Hils bei Grünenplan während des Dreißigjährigen Krieges. In: GÄRTNER, TOBIAS, STEFAN HESSE, SONJA KÖNIG: Von der Weser in die Welt. Festschrift für Hans-Georg Stephan zum 65. Geburtstag. Alteuropäische Forschungen. Arbeiten aus dem Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Neue Folge 7. Langenweißbach 2015, S. 277-290.

[5] STEPHAN 2014.

[6] STEPHAN 2017, S. 8-16.

[7] Dedo von Kerssenbrock-Krosigk in GÖTZMANN/KAISER 2017, S. 21.

[8] MICHELS 2006.

[9] ALMELING 2006, S. 28.

[10] STEPHAN 1995, S. 65-83.

[11] Vortrag beim Kulturnachmittag des Heimatpflege- und Kulturvereins Schorborn-Schießhaus am 13. November 2015 in Schorborn: Die Waldglashütten im Nordsolling, Referent: Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental.

[12] LEIBER 2017, S. 61-70.

[13] LEIBER 1994, S. 24.

[14] LEIBER 2004, S. 111; ALBRECHT 1991.

[15] HENZE 2004, S. 99; TACKE 1969. 

[16] WIRTSCHAFT "Region mit Zukunft" - Hameln, Bad Pyrmont, Holzminden, Springe, Rinteln, Stadthagen, Bückeburg. Ausgabe Juli 2015, S. 7.

[17] KRAMER 2017b, S. 22-23.

[18] Ausschnit aus TK 4123, Karte Nr. 20.

[35] BLOSS 1977, S. 85-122; LEIBER 1994, S. 18.

[36] Ein detaillierter Überblick zum aktuellen Stand der systematischen Glashüttenforschung im Umfeld des Hellentals wurde im Jahr 2012 in vier Heften der „Sollinger Heimatblätter“ von dem Hellentaler Ortsheimatpfleger Dr. Klaus A.E. Weber veröffentlicht: WEBER 2012b–2012e. Zudem auch ergänzend das zusammenfassende Kapitel Glashüttenstandorte des 12.-18. Jahrhunderts im Bramwald, Reihardswald und Solling bei STEPHAN 2010, S. 507-527.

[38] WEBER 2012b.

[39] Genaue Befund-/Funddaten zu den Glashütten im Umfeld des Hellentals sind bei WEBER 2012b–2012e veröffentlicht. Vergl. STEPHAN 2010, S. 510; LEIBER 1994, S. 18.

[40] vergl. STEPHAN 2010, S. 515 Abb. 225.

[41] LEIBER 2007, S. 139.

[42] STEPHAN 2003, S. 162.

[43] WEBER 2012b, S. 18; vergl. STEPHAN 2010, S. 514.

[44] STEPHAN 2010, S. 515.

[45] WEBER 2012b, S.14-21; mit Phaseneinteilung nach STEPHAN 2010, S. 507

[46] STEPHAN 2010. S. 507, Abb. 194.

[47] STEPHAN 2010, S. 136.

[48] LEIBER 2011; STEPHAN 2010, S. 134; LEIBER 2009, S. 90; LEIBER 1994, S. 18.