"Wanderbarer Solling" - Waldgebiet 2013

Klaus A.E. Weber

 

Wandern durch eine vielfältige historische Kulturlandschaft


 

Das lang gestreckte, sanft ansteigende, abwechslungsreiche und faszinierende Hellental inmitten des Hochsollings zählt zu den schönsten offenen Wiesentälern im Herzen des schönen Weserberglandes.

Das über 38.000 Hektar große Waldgebiet des Sollings wurde als Waldgebiet des Jahres 2013 ausgezeichnet.

Seine Geschichte und Entwicklung wurde maßgeblich von der vielfältigen Sollingwaldnutzung und deren wechselvollen Geschichte geprägt – vom Mittelalter bis in unsere Zeit des beginnenden 21. Jahrhunderts.

 

Wandern im Hellental

Um durch eines der schönstens Wiesentäler im Naturpark Solling-Vogler zu wandern, können Sie zwei unterschiedliche Routen wählen:

 

(1) Über die LRR Wiesental/Hellental und den Hellentaler Graslandpfad kann man entlang der Helle durch sanft hügeliges Grünland und Waldgebiet bis zu den Silberborner Bergwiesen am Naturschutzgebiet Mecklenbruch wandern (LRR Hochmoor).

Von dort aus führt ein Weg über den Moorstieg zurück nach Hellental.

Route Hochsolling 2: Länge ca. 17 km - Dauer: ca. 5 Stunden

 

 

(2) Der insgesamt 225 Kilometer lange Weserbergland-Weg "XW" (13 Etappen)  trägt das Siegel "Qualitätsweg" nach den Kriterien des Deutschen Wanderverbandes.

Der zertifizierte Qualitätswanderweg ist in regelmäßigem Abstand mit einem gut sichtbaren grün-blauen Routenlogo ("XW") markiert.

Die vorgeschlagene 6. Etappe führt vom Hochsolling mit dem Moorgebiet Mecklenbruch durch das Hellental - dem "Alten Tal der Glasmacher" - zu dem gleichnamigen Sollingbergdorf, einstiger Glasmacherort und späteres Waldarbeiterdorf.

Über Merxhausen und Heinade führt der XW-Wanderweg zum imposanten Holzberg am nördlichen Sollingrand.

 

 

 

Fotografien:

Bild oben: Wolfgang Wagner, Holzminden

Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental