"Spurenloses" Neolithikum (Jungsteinzeit)

Klaus A.E. Weber

 

Beil mit Original-Holzstiel │ Frühe Jungsteinzeit │ Niederösterreich │ 5.000 v. Chr.

Naturhistorisches Museum Wien

© HGV-HHM, Foto: Klaus A.E. Weber


Getreideernte │ Frühe Jungsteinzeit │ Niederösterreich │ 5.600 v. Chr.

Naturhistorisches Museum Wien

© HGV-HHM, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Die "neolithische Revolution" │ 5.500-1.800 v. Chr.

Dem Mesolithikum folgend, dauerte die Jungsteinzeit (Neolithikum) von 5.500-1.800 v. Chr.

Die jungsteinzeitlichen Menschen betrieben Ackerbau und Viehzucht zur Sicherung ihres täglichen Lebensunterhaltes.

 

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Originalrad aus dem Neolithikum. Es wurde 1976 in Zürich gefunden.

© Fotografie: Schweizerisches Nationalmuseum│Landesmuseum Zürich

 

Durch die mit der "Neolithisierung" veränderte Wirtschaftsweise wurden die Menschen der Jungsteinzeit sesshaft.

Sie fällten Bäume, um Land zu gewinnen und bauten sich feste Häuser.

 

Reibplatte mit Reibstein │ Frühe Jungsteinzeit │ Niederösterreich │ 5.600 v. Chr.

Naturhistorisches Museum Wien

© HGV-HHM, Foto: Klaus A.E. Weber


  • Aus der Jungsteinzeit stammt der 1931 in der Gemarkung Denkiehausen als Einzelfund angetroffene, aus Felsgestein hergestellte Breitkeil, der für entsprechende landwirtschaftliche Arbeiten benutzt wurde.
  • Besondere archäologische Untersuchungen zur regionalen Phase der Jungsteinzeit bestehen bei LEIBER.[1][2][3]
  • Für den hier betrachteten Landschaftsraum der DORF:REGION liegen bislang keine jungsteinzeitlichen Bodenfunde vor.

 


[1] LEIBER 1987.

[2] LEIBER 2004 Teil 1, S. 29-56.

[3] LEIBER 2004 Teil 2.