Glasmanufaktur Schorborn (1744-1842)

Klaus A.E. Weber

 

⊚ Zum Anklicken: Glasstelen-Standort Schorborn [34]

Die Master-Glassteke wurde am 15. Oktober 2020 in Schorborn auf dem Dorfplatz errichtet.

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

⊚ Zum Anklicken: Das "Herrn Hauß" der Schorborner Glasmanufaktur │ später "Altes Forsthaus" │ Mai 2020

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Einst ein verlassener Sollingort

- ressourcenreich, aber ökonomisch vernachlässigt

Topografisch liegt Schorborn im Solling, einer waldreichen Gegend der westlichsten Region des ehemaligen Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel, die zwar ressourcenreich aber ökonomisch vernachlässigt war.

In der politischen Enklave, die bis an das östliche Ufer der Weser reichte, entstand im aufkommenden Merkantilismus in der GLAS:REGION ein wichtiger Produktionsstandort für Hohl- und Flachglas im Weser-Raum des 18. Jahrhunderts.[3][6][11][17]

Hervorgegangen aus einer ursprünglich frühen mittelalterlichen Siedlung um 1150 - Ortswüstung "Scorenburnen cum omnibus attinentibus" - wurde der wohl um 1300-1350 aufgegebene Sollingort "Schorborn" zur Mitte des 18. Jahrhunderts als Standort einer ortsfesten fürstlichen Glasmanufaktur wiederbelebt.[9][32][40]

Die Kleinsiedlung im Solling entwickelte sich mit der neuen Bebauung zum Glashüttendorf Schorborn.

Als wohnbauliche Bezüge zur Glasgeschichte des 18. Jahrhunderts sind mehrere Glasmacherhäuser und das ehemalige Herrenhaus vorhanden, die alle im Privatbesitz baulich verändert wurden.

In der regionalen Bevölkerungsdynamik nahm Schorborn einst eine Sonderstellung ein.

Infolge der Errichtung der Glasmanufaktur um 1745 begann ein rascher Bevölkerungsanstieg, der bis zur Stilllegung der alten Glashütte um 1842 andauerte.

▷ Ortsnamen bei CASEMIR/OHAINSKI [8].

 

Deckblatt der 1950 herausgegebenen Festschrift "800 Jahre Schorborn" des Lehrers Otto Bloß [33]

© Zeichnung von Curt Sauermilch

 

Erste langfristig ortsfeste Glashütte im Solling im 18. Jahrhundert

Deckung des Landesbedarfs an Hohl- & Flachglas

Die vorliegende Abhandlung widmet sich - mit regionalem Hinblick auf das Schicksal der Glashütte Steinbeke im Hellental - im Schwerpunkt dem Zeitraum der Gründung und Entwicklung der "Glase Hütte Teich Schorborn" wähend der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Als Braunschweiger Sollinghütte stellte die Schorborner Glasmanufaktur mit ihren Filialglashütten als prinzipielle Produktlinien für den "in- und ausländischen" Handel grüne und farblose ("weißes") Glaswaren her, wobei letztere kunsthistorisch einer oft schwierigen Abgrenzung zu den Glashütten in Osterwald/Lauenstein (Kurfürstentum Hannover), Altmünden (Landgrafschaft Hessen) und Emde (Bistum Paderborn) bedürfen:

Hohlglas

  • grünes Hohlglas

  • farbloses ("weißes") Hohlglas

Tafelglas (Fensterglas)

  • grünes Tafelglas

  • böhmisches Tafelglas

 

⊚ Zum Anklicken: Kuppa eines Pokals mit radierter Goldmalerei von Johann Nicolaus Fleischhauer (~1732-1803) [5][18]

Künstlerisches Spitzenwerk um 1790

Ligierte Initialen "CGA" = Carl Georg August (1766-1806), Erbprinz von Braunschweig-Wolfenbüttel

zur Vermählung mit Friederika Louise Wilhelmina von Nassau-Oranien (1770–1819) am 14. Oktober 1790

Museum Schloss Wolfenbüttel

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Fürstlich-Braunschweigisch-Lüneburgische Hohl- und Tafelglashütte

1743 initiierter staatlich-merkantilistischer "Industriebetrieb"

  • "Neue Glasehütte"

  • "Schorborn Glas Hütte"

  •  "Glase Hütte Teich Schorborn"

  • "Glaßhütte bei dem Schorborner Teich"

Etwa 4 km vom Glasmacherort Hellental entfernt liegt heute in der Gemeinde Deensen die einst wüstgefallene Siedlung und das spätere Glashüttendorf Schorborn [13] in einem abgelegenen Tal am Nordwestrand des Sollings, an der Quelle des Beverbaches.

Dabei gilt es auch auf die Grenzen der Klosterherrschaft Amelungsborn in der frühen Neuzeit hinzuweisen.[27]

Absolutistisch regierend lies hier Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1713-1780) 1744 seine landesherrliche "Glasmanufactur" mit festen Gebäuden errichten.

Das geschützte Sollingtal eignete sich offenbar lokalräumlich besonders gut für die Glasherstellung, so dass Herzog Carl I. dort seine "Fürstlich Braunschweigisch-Lüneburgische Hohl- und Tafelglashütte" - die "Glase Hütte Teich Schorborn" - unter maßgeblicher Wirkung des "Wolfenbüttelschen Cammer Raths Thomas Ziesich" aufbauen und als staatlich-merkantilistischen "Industriebetrieb" führen ließ.[15][19]

 

1743 - Kammerrat Thomas Ziesich

Am 29. Dezember 1743 war der Kammerrat Thomas Ziesich durch Herzog Carl I. beauftragt worden,

  • "zu dem Hüttenbau an der Weser, seinem Vorschlag nach, möglichst Anstalt zu machen, auch die Haushaltung so einzurichten, daß [man] nach Ablauf eines Jahres die Malter-Holz-Consumtion ganz genau wissen könne."

Unter dem Oberinspektor Ziesich wurde die landesherrliche Glasmanufaktur auf dem heute noch bestehenden, aber zwischenzeitlich verkleinerten Dorfplatz errichtet - nicht zuletzt in wirtschaftlicher Konkurrenz zur "ausländischen", 1742 "beym Silberbrunnen" und "ohnweit dem Neuen Hause" errichteten Ruhländischen Glashütte (1742-1748).

Diensteifrig hatte daraufhin Oberinspektor Ziesich bis zum 11. März 1744 "14 Waldmorgen Holzes am Schorborner Teiche" (das entspricht 35.022 m² Wald) abtreiben lassen.

Desweiteren sollte er "in seinem Dienst-Eifer" fortfahren und auch "fernerweit" alles "so einzurichten, daß der intendirte Zweck dadurch erreicht werde".[2]

Nach OHLMS [2] sei gleich danach im März 1744 der Glasofen in der Hellentaler Hütte kaltgelegt worden, der bis zu diesem Zeitraum "für Ihro Hochfürstl. Durchlaucht Rechning geführt" worden war.

Nachdem Mitte des Jahres 1744 das Hüttengebäude samt des Grünglasofens am Schorbornsteich fertiggestellt worden seien, habe man mit Hellentaler Personal und Gerätschaften die Grünglasherstellung aufgenommen.[2]

 

1748 - Hof-Jägermeister Johann Georg v. Langen

Am 07. Oktober 1748 übernahm der braunschweigische Hof-Jägermeister Johann Georg v. Langen die Oberinspektion über die landesherrliche Schorborner Glasmanufaktur.

 

1775 - Erste Hüttenteilung mit Anlage der Glashütte am "Pilgrimsgrund"

Schließlich wurde als Filialglashütte die "Grüne Hütte" 1775 nach dem "Pilgrimsgrund" oberhalb des Bauerndorfes Heinade verlegt.

 

1777 - Protest & Tumult

Die absolutistische Ansiedlungpolitik des Braunschweiger Hofes blieb um 1777 nicht ohne kurzeitigen regionalen Protest und Tumult.

 

1783 - Zweite Hüttenteilung mit Anlage der Glashütte am "Mühlenberg"

Bei steigender Nachfrage wurde nach längerer Planungzeit 1783 als weitere Filialglashütte dle "Tafel- und Medicin-Glasofen am Mühlenberge" für böhmisches ("weißes") Tafelglas und Medizinglas errichtet.

Der 1756 errichtete Tafel- und Weißhohlglasofen verblieb in Schorborn.

 

1807-1813 - "Königlich Westphälische Glashütte Schorborn"

Während der „Napoleonischen Epoche" (1807-1813) im französischen Königreich Westfalen gelegen, wurde die Glasmanufaktur mit einem neuen Namen belegt: "Königlich Westphälische Glashütte Schorborn".

 

1842 - Einstellung der Glasherstellung

Nach fast 100 Jahren unternehmerisch gescheidert, wurde schließlich der staatliche Hüttenbetrieb ab 1841 eingestellt.

1842 endete die Glasherstellung in fürstlicher (staatlicher) Regie mit delegierter Verpachtung - fast 130 Jahre nach herzoglichem Erwerb der Hellentaler Glashütte Steinbeke.

Letztlich gelangte der Braunschweiger Hof zur ökonomischen Einsicht, dass die Glasherstellung in massenhaftem Umfang in den in traditioneller Art weiterhin mit Holz befeuerten Ofenanlagen mit dem wenig nachhaltig gestalteten Holzangebot der Sollingforsten nicht mehr zukunftsfähig möglich war.

Damit endete eine bedeutende Ära der neuzeitlichen Glasgeschichte im Solling.

 

Herzoglich angelockt mit neuen "Laborantenhäusern"

1746 - Übersiedlung von Hellentaler Glasmacher nach Schorborn

Ausgehend von der um 1715 im Hellental gegründeten "Steinbeker Glashütte" [1], wurde durch deren Ankauf von Herzog Carl I. (1713-1780) von Braunschweig-Wolfenbüttel 1744 am Schorbornsteich [11] eine fürstliche Hohl- und Tafelglashütte unter landesherrlicher Administration errichtet.

Wie die genealogischen Forschungsergebnisse zum Hellentaler Ortsfamilienbuch belegen [29], verschwinden „wie abgeschnitten” ab 1745 die ursprünglichen, traditionellen Glasmachernamen aus dem Kirchenbuch Heinade.

Daher ist davon auszugehen, dass die Übersiedlung der Glasmacher mit ihren Familien in die neuen, bezugsfertigen "Laborantenhäuser" in Schorborn zu Anfang des Jahres 1746 erfolgt sein könnte.

Das Kirchenbuch "bei der Fürstlichen Glaßhütte bei den Schorborner Teich" beginnt mit einem ersten Eintrag am 09. Februar 1746.[8]

Soweit die alten Hüttenarbeiter nicht auf der Glashütte in Hellental verblieben, übersiedelten sie Anfang 1746 nach Schorborn [5], so dass ab 1746 sie dann zum großen Teil im ersten Kirchenbuch von Schorborn wieder zu finden sind, wie u. a. Stender, Seitz, Kaufhold, Schlieker.

▷ Hierzu wird auf das Ortsfamilienbuch "Schorborn mit Schießhaus" von NÄGELER vom November 2013 verwiesen.

 

Herstellung von "einerley und gezeichneten Bouteillen"

Die fürstliche Hohl- und Tafelglashütte war die erste langfristig ortsfeste Glashütte im Solling ("Schorborner Glas") und insbesondere mit der Herstellung vielfältiger, besonderer Glaswaren beaufragt.

Grünes Hohlglas wurde vornehmlich im Braunschweiger "Inland" umgesetzt, aber auch in weiten Gebieten des "Auslandes".[12]

Während Flachglas (grünes Tafelglas) in Braunschweig, Hameln, Göttingen und an anderen Orten Abnehmer fand, ging das farblose (weiße) Hohlglas ins Hanoversche und darüber hinaus.[12]

Denn neben der traditionellen Grünglasproduktion wurde in der Schorborner Glasmanufaktur zugleich auch ein glastechnisches Verfahren entwickelt, wonach farbloses "Christallglas" hergestellt werden konnte.[30]

Das farblose "Christallglas" eignete sich gut für die Dekoration mit feinem Kunstschnitt wie auch zum Kunstschliff.

Die fürstlich-braunschweigische Glasmanufaktur entwickelte sich zum "Konkurrenzunternehmen" zur hannoverschen "Glashütte auf dem Osterwalde", die im Jahr 1701 unter Kurfürst Georg Ludwig (Hannover) von Conrad Werner Wedemeyer (1662-1732), Amtmann zu Lauenstein, gegründet worden war ("Lauensteiner Glas" - mit einem steigenden Löwen signiert).[4][19][25]

Die landesherrliche Verordnung vom 14. Dezember 1748 verfügte, dass die Herstellung von "einerley und gezeichneten Bouteillen" einzig den Fürstlichen Glashütten zu Schorborn und "unterm Renneberg bey Holtensen" (Holzen am Ith [41]) oblag.

Zugleich verboten weitere Verordnungen, "fremdes" (ausländisches) Hohlglas einzuführen, um den Absatz dieser beiden landeseigenen Hohlglashütten zu sichern.[40]

 

"Schorborn Glas Hütte" um 1745

"Parallelbetrieb" mit der Steinbeker Glashütte im Hellental

Schorborn liegt etwa 4 km von Hellental entfernt am Nordrand des Sollings an der Quelle des Beverbaches.

Bislang erstmals kartografisch fassbar wird die fürstlich-braunschweigische Glasmanufaktur Schorborn in der Forstkarte "Geometrischer Grundriss Der Merxhäuser-Forst - Wie selbiger in Anno 1745 aufgenommen worden von Ludwig August Müller".

Der Ausschnitt aus der Merxhäuser Forstkarte belegt im "Der Erste Haupt Theil" mit den Forstabteilungen IV und V südwestlich von Deensen den Glashüttenstandort durch Gebäudesignaturen und den Namenszug "Schorborn Glas Hütte".[3]

Zudem dokumentiert der "Geometrische Grundriss Der Merxhäuser-Forst" des Jahres 1745 zugleich auch den zumindest noch um 1744 bestehenden "Parallelbetrieb" der Steinbeker Glashütte "Hölthal Glas Hütte" und der Schorborner Glashütte "Schorborn Glas Hütte" im braunschweigischen Solling.[3]

Bis Mitte März 1744 wurde der Glasofen "im Hellenthal" schließlich noch "für Ihro Hochfürstl. Durchlaucht Rechnung geführt" und anschließend die Glasproduktion am Schorbornsteich mit "Hellenthaler Fabrikanten" und deren mitgebrachten Hüttenequipment aufgenommen.

 

Schorborn 1802/1803

Rund 60 Jahre nach der Betiebsaufnahme der Fürstlichen Hohl- und Tafelglashütte werden die Glasmanufaktur und das Dorf Schorborn im Amt Allersheim in der Beschreibung, die „Sr. Herzoglichen Durchlaucht Herrn Karl Wilhelm Ferdinand regierendem Herzoge zu Braunschweig=Lüneburg unterthänigst gewidmet“ ist, geographisch-statistisch von HASSEL/BEGE 1802 [42] und 1803 [43] dargestellt.

 

1802

Die Glashütte zu Schorborn, auf der Spitze des Sollings und am Mühlenteiche, nicht weit von Deensen, ist nach Eingehen der grünen Glashütte von Hellenthal zwischen 1747 und 1748 von dem Kammerrathe Ziesisch angelegt.

Sie besteht aus dem Hütten= und Magazingebäude, und liefert weisses Hohlglas, chemische und physische Instrumente von allen Sorten (unter andern auch die Parkersche Lebensluftmaschine) vergoldet, bemalt, schön geschnitten und geschliffen.

Der Sand wird von Lenne, und die Potasche von Bofzen, Holzminden und Bevern geholt.

Zu den an derselben stehenden 21 Glasarbeitern gehören 4 Fertigmacher, 2 Vorbläser, 4 Ballotmacher, 2 Einträger, 2 Schürer, 1Holzschieber, 1 Kistenmacher, 1 Formenmacher, 1 Tischler, 1 Glaseinfasserinn, 1 Thonstampfer und 1 Pfeifenschmid, der unter der Aufsicht des Administrators und eines Faktors stehen.

Zur Zubereitung der Hüttenmaterialien ist eine nahe dabei liegende Poch= und Stampfmühle bestimmt.“

 

1803

Schorborn, ein Hüttenort auf einer nördlichen Spitze des Sollings und am Mühlenteiche nahe bei Deensen und 1 ¼ St. [Stunde] von Allersheim im Osten mit Betsaal und Schule, die das Hüttengericht besetzt, 35 Feuerstellen und 235 Einw. [Einwohner*innen].

Er ist nach Deensen eingepfarrt.

In der Mitte des Ortes steht im Thale eine Glashütte mit ihren verschiedenen Gebäuden, die, als die grüne Hütte zum Hellenthale wegen Mangel an Holze einging, seit 1747 und 1748 durch den Kammerath Ziesich vorgerichtet ist.

Sie besteht aus dem Hüttengebäude, worin verschiedene Stuben für die Arbeiter, Glasschleifer, Schneider, Schmiede ϰ [usw.], und aus dem nahe dabei gelegenen Magazingebäude.

Um den Mühlenteich her sind vor und hinter demselben am Eingange in das Thal und an beiden Seiten der dasselbe einfassenden Anhöhen die verschiedenen nur 1 Stock hohen Wohnhäuser der Fabrikanten und Hüttenbedienten angebauet.

In der Wohnung des Administrators ist ein Betsaal zum Gebrauche der Hütten eingerichtet, worin alle 14 Tage Gottesdienst gehalten wird.

Sie liefert nur weißes Hohlglas. (…)

Außer den Glasfabrikanten zählt man hier 21 Professionisten, Schneider, Schuster ϰ [usw.].

Im Norden des Ortes entspringt die Bever in dem bewölbten Schorborn oder Schorfborn, einen Brunnen, wovon der Ort seinen Namen hat.

Unmittelbar unter dem Brunnen liegt ein Teich, der eine Privat=Mahlmühle mit Mahl= und Oehlgange und die zur Zubereitung der Hüttenmaterialien allein bestimmte Poch= und Stampfmühle treibt.

Beide sind herrschaftlich.“

 

1826

Um 1826 werden an der Schorborner Glasmanufaktur Glasschleifmühlen betrieben, "welche sich durch geschmackvölle Arbeiten jeder Art auszeichnen".[44]

 

40. Westfälisches Glasforum

Treffen am Dorfplatz in Schorborn anlässlich der Herbsttagung in Hellental am 25. September 2020 [40]

© Foto: Wieland Kramer

 

Literatur

BLOSS, OTTO: 800 Jahre Schorborn 1150-1950. Bilder aus der Vergangenheit der Gemeinde Schorborn und der Waldglashütten im Solling. Eschershausen 1950.

BLOSS, OTTO: Die älteren Glashütten in Südniedersachsen. Veröffentlichungen des Instituts für historische Landesforschung der Universität Göttingen. Bd. 9. Hildesheim 1977, S. 116-119.

NÄGELER, WOLFGANG F.: Schorborn mit Schießhaus. Ortsfamilienbuch. Stadtoldendorf 2013.

OHLMS, FRANZ: Die Fürstliche Hohl- und Tafelglashütte am Schorbornsteich (1744-1842). Der Glasfreund. Sonderheft 4. Gifhorn 2006.

OHLMS, FRANZ: Fürstliche Glasmanufaktur Schorborn. Verborgen und verkannt. Die merkantilistische Glasproduktion des Herzogtums Braunschweig. In: Der Glasfreund. 20. Jg. Nr. 55. Mai 2015, S. 20-21.

RAULS, WILHELM: Deensen, Braak und Schorborn. Drei Dörfer vor dem Solling. Holzminden 1983.

VON ROHR, ALHEIDIS: Lauensteiner Glas 1701-1827. Ein Beitrag zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte Niedersachsens. Hannover 1991. S. 174-179, Anlage 3, S. 189-190.

_______________________________________________________________

[1] WEBER 2012/4, S. 15-24.

[2] OHLMS 2006, S. 7.

[3] FUNK (Petershagen) in Pressglas-Korrespondenz │ 2009-1-08 │ Stand 28.02.2009.

[4] VON ROHR 1991. S. 174.

[5] ALMELING 2006, S. 108 Abb. 89.

[6] RAULS 1983, S. 313-325.

[7] NLA WO, K 3 Blatt 5.

[8] CASEMIR/OHAINSKI 2007, S. 188-189.

[9] RAULS 1983, S. 313-314.

[10] OHLMS 2006, S. 24-25.

[11] Schorbornsteich = alter Fischteich, vormals Forellenteich des Klosters Amelungsborn; wie viele andere Nachbarorte war auch der alte Ort Schorborn („Scorenburnen“) im Mittelalter wüst geworden; bei der um 1744 folgenden Neugründung der Siedlung bestand keine Feldmark mehr.

[12] RAULS 1983, S. 318.

[13] CASEMIR/OHAINSKI 2007, S. 188-189.

[15] Vortrag beim Kulturnachmittag des Heimatpflege- und Kulturvereins Schorborn-Schießhaus am 13. November 2015 in Schorborn: Die Waldglashütten im Nordsolling, Referent: Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental.

[16] Originalfotografie ("Foto-Liebert", Holzminden) aus der Privatsammlung von Barbara Mickein, Hellental, bearbeitet von Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental. Vergl. NÄGELER, WOLFGANG F.: Schorborn mit Schießhaus. Ortsfamilienbuch. Stadtoldendorf 2013.

[17] BLOSS 1977, S. I-III, 2, 19, 36, 66, 69, 74, 116-119 ( S 41), 120-121, 149.

[18] KRAMER 2017a, S. 16-21.

[19] LEIBER 2017, S. 61-70.

[20] SCHLOSSER 1977, S. 215, 227.

[21] NÄGELER 2013.

[22] OHLMS 2006, S. 25.

[23] Umzeichnung nach der Gerlachschen Karte des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel Loseblattsammlung von Hans-Martin Arnoldt (Hsg.), Kirstin Casemir (Hsg.), Uwe Ohainski (Hsg.) 2006.

[24] Kartenausschnit einer "Sollingkarte" mit Text von Friedrich Campe um 1800 - Archiv Dr. Klaus A.E. Weber, Hellental.

[25] FISCHER 2011, S.91-97.

[26] MITZKAT 2018, S. 152-153.

[27] LILGE 2000, S. 19- 20.

[28] STILLE 1969, S. 13-14.

[29] NÄGELER/WEBER 2004.

[30] MALCHOW 2019, S. 32-34.

[31] RAULS 1983, S. 319.

[32] BLOSS 1950a, S. 3-6.

[33] Deckblatt der Festschrift "800 Jahre Schorborn. 1150-1950. Bilder aus der Vergangenheit der Gemeinde Schorborn und der Waldglashütten im Solling" des Lehrers Otto Bloß (Schorborn) mit Zeichnungen von Curt Sauermilch (Holzminden) │ BLOSS 1950a.

[34] KRAMER 2020b.

[35] Zeichnung von Curt Sauermilch (Holzminden) in BLOSS 1950a, S. 34 Abb. 3.

[36] Zeichnung von Curt Sauermilch (Holzminden) in BLOSS 1950a, S. 38 Abb. 4.

[37] Zeichnung von Curt Sauermilch (Holzminden) in BLOSS 1950a, S. 5 Abb. 1.

[39] BLOSS 1950a, S. 20.

[40] KRAMER 2020b, S. 32.

[41] „grüne“ Hütte "unterm Renneberg bey Holtensen" (bei dem Dorf Holtensen - Holzen) am Ith │ 1744-1768 │ „Fürstliche Bouteillenmanufactur" │ Fertigung von „grünem Hohl- und Kisten-Glaß“ (Bouteillen = gezeichnete Flaschen)

[42] HASSEL/BEGE 1802, S. 163-164 (2).

[43] HASSEL/BEGE 1803, S. 332-333 (8.).

[44] OHLMS 2006, S. 17.