Leitung der Museumshäuser

Zertifizierte ehrenamtliche Museumsmacher*8n

 

MUSEUMSLEITUNG

 

Museumsmacher*in

Dr. Klaus A.E. Weber │ Christel Schulz-Weber

Sollingstraße 17 │ 37627 Heinade-Hellental

Telefon: +49 05564/1559

E-Mail: weber-hellental⦋at⦌t-online.de

 

Erfolgreiches Absolvieren der Qualifizierung in musealen Kernbereichen mit verbandsgebietsweit erstem Zertifikat „Ehrenamtliche Museumsmacher*innen“ des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen │ 18. Oktober 2019 ⦋1⦌⦋2⦌⦋3⦌

 

Seit 2008 leitet Klaus A.E. Weber mit seiner Ehefrau Christel M. Schulz-Weber das Museum im Backhaus sowie ab 2019 das HISTORISCHES MUSEUM HELLENTAL [hmh, das aus dem Zusammenschluss mit dem Sollinghaus Weber│Museum der Alltagskultur entstanden ist.

Verbandsgebietsweit erwarb Klaus A.E. Weber mit seiner Ehefrau Christel M. Schulz-Weber am 18. Oktober 2019 das erste Zertifikat „Ehrenamtliche Museumsmacher*innen“ des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen.

 

© Foto: Volker Conrad

 

Klaus Adam Ernst Weber (* 1954 in Kirch-Brombach/Odenwald) ist ein deutscher Facharzt und Rettungs- und Sozialmediziner.

Amtsarzt │ Leitender Medizinaldirektor a.D.

1992-2017 weiterbildungsberechtigter Amtsarzt des Landkreises Holzminden

2012-2017 zugleich Amtsarzt des Landkreises Hameln-Pyrmont (Gesundheitsamt).

 

Leben

Sein Studium führte ihn an die Technische Universität Darmstadt, ehemals TH Darmstadt (Biologie, Chemie), die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Biologie) und an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Humanmedizin), wo er auch studentisches Mitglied des damligen "Concilium medicinale" und später Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums war.

Anlässlich der 11. Jahreshauptversammlung des Verbandes Deutscher Biologen am 19. bis 22. September 1974 in Berlin mit dem Thema "Grenzgebiete der Biologie" erfolgte am 20. September die Verleihung des 2. Preises des Hörlein-Wettbewerbes 1974 im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin mit der Arbeit "Demonstration der Wirkung zweier Wachstumsfaktoren auf die Blattentwicklung von Rotbuche, Hainbuche und Süßkirsche".

Seither ist er Mitglied im Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e. V. (seit 2007 VBIO).

Das Medizinstudium beendete er 1982 mit einer Dissertation mit der Schrift über "Eine vergleichende, radiochemische und radioimmunometrische Untersuchung von trophpblast-abhängigen Serumparametern unter der Geburt sowie der radioimmunologische Nachweis des schwangerschafts-spezifischen ß1-Glycoproteins (SP1) in der Frühschwangerschaft".

Eine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent in der Universitätsfrauenklinik bei Professor Volker Friedberg an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz schloss sich an.

Aktive Friedensarbeit in der Ev. Kirchengemeinde Mainz-Mombach und darüber hinaus.

Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst zugewandt, beschäftigte sich Klaus A.E. Weber schwerpunktmäßig mit der Medizinalaufsicht, dem Gutachten- und Rettungsswesen sowie mit Infektionskrankheiten, dem Infektionsschutz und der Seuchenhygiene.

Am Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden erfolgte durch Klaus A.E. Weber als verantwortlichem Arzt der AIDS-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes Wiesbaden der frühe Nachweis einer HIV-2-Infektion in Deutschland mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie auf Einladung eine Poster-Präsentation bei der "IV International Conference on AIDS" im Juni 1988 in Stockholm, Schweden.

Klaus A.E. Weber war ehemals Vorstandmitglied des Landesverbandes Hessen der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V.

Von 1992 bis zu seiner Pensionierung 2017 leitete er als Amtsarzt das Gesundheitsamt des Landkreises Holzminden und von 2012 bis 2017 auch das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Nach Gründung und Leitung des Fachausschusses Infektionsschutz leitete Klaus A. E. Weber von 2004 bis 2010 als Vorsitzender den Landesverband Niedersachsen der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

In dieser Zeit oblag ihm die wissenschaftliche Leitung der Robert-Koch-Tagung und der Fortbildungsveranstaltung der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Niedersachsen.

Unter seinem ÖGD-Landesvorsitz wurde vom 29.-31. Mai 2008 in Braunschweig der 58. Wissenschaftliche Kongress der Bundesverbände der Ärzte und Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes in Braunschweig unter dem Thema "Öffentliche Gesundheit im sozialen Spannungsfeld"  ausgerichtet.

Zudem war er als ÖGD-Landesvorsitzer Jurymitglied bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. bei der Verleihung des Niedersächsischen Gesundheitspreises.

 

Themenschwerpunkte

Neben der systemrelevanten Ausgestaltung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes beschäftigte sich der Facharzt in seinen Veröffentlichungen und Vorträgen insbesondere mit Infektionskrankheiten (insbesondere HIV-Infektion, AIDS), dem Infektionsschutz und der Seuchengeschichte sowie mit dem vorbeugenden Gesundheitsschutz.

Von 1993 ibis 2020 war er als externer Dozent, Fachprüfer und zuletzt auch als stellvertretender Vorsitzender der Prüfungskommission für Infektionsschutz an der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf tätig.

Archäologisch und historisch beschäftigt sich Klaus A.E. Weber mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Waldglashütten im Solling, speziell mit jenen des "Alten Tals der Glasmacher" im Umfeld des Hellentals.

Seit 2005 hat er das Ehrenamt des Ortsheimatpflegers für den Ortsteil Hellental der Gemeinde Heinade inne.

Den Vorsitz des 2002 von ihm mitgegründeten Heimat- und Geschichtsverein für Heinade–Hellental–Merxhausen e.V. übernahm Klaus A.E. Weber im Jahr 2009.

 

Publikationen & Vorträge

 

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⦋1⦌ MEDIEN-INFORMATION | Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. | Oktober 2019.

⦋2⦌ Täglicher Anzeiger Holzminden | Ausgabe vom Donnerstag, 16. Januar 2020, S. 16.

⦋3⦌ Zertifikate vom 26. Oktober 2020, unterzeichnet von Prof. Dr. Rolf Wiese, Hannover.