HISTORISCHES MUSEUM HELLENTAL  ⃒  HMH

Wir begrüßen Sie auf der Internetpräsentation des HMH!

 

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Geschichte & Archäologie │ Zukunft braucht Herkunft
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Der Vergangenheit die Zukunft sichern: Kulturelles Erbe vermitteln & für die Zukunft bewahren

 

Nach vielen Wochen des Wartens freuen wir uns, dass wir das Historische Museum Hellental wieder öffnen können. Aufgrund der aktuell gültigen Hygiene-Bestimmungen bleibt der Betrieb aber zunächst eingeschränkt.

Wo es möglich ist, öffnen wir ab dem 21. Juni bestimmte Räume des Sollinghauses – Museum für Alltagskultur sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr, die groß genug für die Einhaltung der Abstandsregeln sind und separate Ein- und Ausgänge ermöglichen.

 

Das HISTORISCHE MUSEUM HELLENTAL ist das kulturhistorische Museum in der Gemeinde Heinade, gelegen in der südniedersächsischen Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf.

Seine Objekte repräsentieren regionale Kulturgeschichte.

Im Oktober 2019 wurden unter dem Dach des HISTORISCHE MUSEUM HELLENTAL zwei Museen mit ihren markanten dorfhistorischen Gebäuden konzeptionell vereint.

 

 

Gebaute Geschichte an spannenden historischen Orten in Hellental

Aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden, befindet sich das ehrenamtlich geführte HISTORISCHE MUSEUM HELLENTAL mit seinen beiden Häusern in authentischer historisch-dörflicher Stätte der ab 1753 planmäßig entstandenen Arbeitersiedlung Hellental im südniedersächsischen Solling.

Die Gebäudeensemble im Zentrum des Sollingdorfes lassen noch heute erahnen, wie im 19. Jahrhundert das damalige Landleben in Hellental einerseits naturverbunden und überschaubar, andererseits aber auch hart war und wenig Raum für Individualität bot.

Gleichwohl beide Museumshäuser ländliche Regionalgeschichte präsentieren und die Vielfalt der ländlichen Kulturgeschichte des Sollings erlebbar machen, hat jedes Haus sein eigenes Profil mit seinen jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten.

Stöbern Sie durch die webbasierten Angebote des

 

"Das Museum ist ein analoger Schutzraum" ⦋1⦌

Das in freiwilliger Ehrenamtsarbeit konzipierte HISTORISCHE MUSEUM HELLENTAL ist als analoger Ort der Bildung, Kulturvermittlung und Begegnung mit seinen Sammlungen und Ausstellungen in zwei markanten historischen Gebäuden des ehemaligen Glasmacherortes untergebracht.

Die Sammlungen und Ausstellungen zur ländlichen Kulturgeschichte umfassen als zeitlichen Rahmen die ältesten archäologischen Funde prähistorischer Menschen im Hellental bis hin zu Gegenständen der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts.

Das HISTORISCHE MUSEUM HELLENTAL sammelt, bewahrt, dokumentiert und erforscht relevante Zeugnisse des regionalen kulturellen Erbes für künftige Generationen und vermittelt den Besucher*innen "indoor" die Geschichte des Sollingtals - "outdoor" ergänzt durch den Graslandpfad Hellental.

 

Miteinander verknüpftes Gefüge: Menschen - Ideen - Objekte

Ausgewählte Objekte vermitteln Museumsbesucher*innen Einblicke in das lokale und regionale Alltagsleben der Menschen und ihrer Ideenwelt- vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Zugleich dokumentieren Exponate den rasanten Wandel in vielen Lebensbereichen, wo Maschinen vielerorts die handwerkliche Produktion ablösten.

 

Kiek mol wedder in – vor Ort als auch digital!

Entdecken Sie das Hellental mit seiner besonderen Natur, Kultur und Historie als einen lebendigen Begegnungsort.

Es erwarten Sie an den Standorten des HISTORISCHEN MUSEUMS HELLENTAL spannende Orte mit ausgewählten Themen und Räumen zur lokalen und regionalen Geschichte - historisches Leben und Wohnen, Backen und Glashandwerk - in einer abwechslungsreichen historischen Kulturlandschaft.

Wir freuen uns, wenn Sie uns das Jahr über begleiten und wünschen Ihnen eine inspirierende Zeitreise mit Spaß am Lernen im HISTORISCHEN MUSEUM HELLENTAL.

 

Besuchen Sie uns - auch auf der Museumswebsite!

 

HMH MUSEUM IM BACKHAUS ⎸Glas & Brot

Öffentliches Museum im Historischen Museum Hellental

Am Teiche 2 │ 37627 Heinade-Hellental

 

 

 

Die kleine Schatzkammer „Glas & Brot“ präsentiert in dem Dorfbackhaus des frühen 19. Jahrhunderts Museumsbesucher*innen zwei kompakte Ausstellungen.

Die Ausstellung ZEITRÄUME Glas & Gläser führt in einer Zeitreise zwischen Orient und Okzident durch die historischen Epochen des Kulturgutes Glas.

Ein Rundgang vermittelt zudem Einblicke in die Glasgeschichte des „Alten Tals der Glasmacher", wo archäologische Spuren vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit dessen glashistorisches Erbe bezeugen.

  

Wenn der alte Museumsbackofen aufgeheizt und frisches Brot auf traditionelle Weise gebacken wird, stehen die alltagskulturellen BACKRÄUME Korn & Brot im Vordergrund.

Hier können Besucher*innen der seit 1744 verpflichtenden Einrichtung von Gemeinde-Backhäusern unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel nachgehen.

An ausgewählten Backtagen werden in dem restaurierten Steinbackofen Brote aus dem Mehl regional angebauter Getreidesorten gebacken.

 

HMH SOLLINGHAUS Weber│Museum der Alltagskultur

Privates Museumshaus im Historischen Museum Hellental

Lönsstraße 6 │ 37627 Heinade-Hellental 

 

 

 

 

Ein kulturhistorisches Erbe Südniedersachsens ist der Fachwerkhaustyp „Sollinghaus“ - ein Wohnstallhaus, in dem Stall, Wohnbereich und Vorratsraum übereinander angeordnet sind.

In dem authentischen Gebäudeensemble spiegelt sich jene regionale Baukultur des Sollings und die Wohnwelt der 1930/50er Jahre wieder.

Das nach einem Brand 1884 neu aufgebaute Wohnhaus erinnert daran, dass im 18. Jahrhundert für Handwerker, Glashütten-, Wald- und Steinbrucharbeiter erstmals Häuser eines nicht bäuerlichen Typs alleinig zum Wohnen und Hauswirtschaften errichtet wurden.

Das private Museumshaus mit Museumsbibliothek erforscht die bis in die Mittlere Steinzeit reichende ländliche Kulturgeschichte des Hellentals.

Ein Rundgang durch die Ausstellung THEMENRÄUME WALD|GLAS|DORF vermittelt Museumsbesucher*innen auf drei Etagen geschichtliche Einblicke in die regionale Alltagskultur.

Auf der Spurensuche begegnet man dem landesherrlichen Wirken von Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1713-1780) im 18. Jahrhundert und der heilkundigen „Stinewase von Hellental“ im 19. Jahrhundert.

 

Auch dies ist regionale Zeitgeschichte ... 1970:

Der Sänger, Pianist, Komponist und Entertainer Udo Jürgens (1934-2014) startete 1969 seine "Udo 70"-Tournee,

die damals mit über 250 Konzerten in elf Monaten alle Rekorde brach.

Wie die Eintrittskarte № 150 aus einem Haushalt in Hellental [2] belegt,

führte ihn seine „101-Städte-Tournee“ am 22. Februar 1970 auch in die Stadthalle Holzminden.

 

Fotografien:

© Klaus A.E. Weber, Hellental

© Tobias Wagner, Hellental

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⦋1⦌ Nach dem Kunsthistoriker Andreas Henning │ Direktor des Wiesbadener Landesmuseums │ Frankfurter Rundschau, 18. Dezember 2019, 75. Jg. Nr. 294 D4.

⦋2⦌ HISTORISCHES MUSEUM HELLENTAL.