Zwei Ausstellungshäuser - Eine Schatzkammer im Solling

 

Herzlich willkommen beim [hmh - analog und digital!

Das Historische Museum Hellental [hmh ist ein kulturhistorisches Regionalmuseum, das mit seinen beiden Häusern Ausstellungen und Aktionen anbietet.

Entsprechend seinem Leitmotiv sammelt, bewahrt, dokumentiert und erforscht das Historische Museum Hellental regionale Zeugnisse der kulturhistorischen Vergangenheit für kommende Generationen.[1]

 

Austausch mit den Besucher*innen

Das Historische Museum Hellental versteht sich als Ort der Kommunikation und Begegnung - und als ein Ort, der über Hellental und die Sollingregion informiert.

Als Gegenbild zur heutigen Moderne wird in zwei Museumsgebäuden ein historischer ländlicher Alltag dokumentiert und inszeniert wie er spätestens seit den 1960er Jahren im Verschwinden begriffen war – auch im Hinblick auf die zugehörige Kulturlandschaft des Hellentals.

Unsere Besucher*innen möchten wir einladen, sich selbst zu den ausgestellten Kulturzeugnissen und Inhalten zu positionieren - auch mit motiviertem Blick auf die Gegenwart und die Zukunft.

 

„Die Sammlung bleibt auch in Zeiten von Nachhaltigkeit und Digitalisierung der Kern des Museums.“[4]

Neben der Kommunikation und Begegnung vor Ort können beide Ausstellungshäuser auch digital besucht werden, wobei ausgewählte Objekte des Historischen Museums Hellental kurz beschrieben werden.

Besucher*innen werden in den Museumsgebäuden regional- und dorfgeschichtliche Informationen mit kulturhistorischen Sachgütern vermittelt.

Im Museumsumfeld werden im "Alten Tal der Glasmacher" unter GLAS:plus geführte kulturhistorische Entdeckertouren angeboten.

Unter den Aspekten Archäologie, Geschichte und Alltagskultur des Sollingdorfes Hellental und der DORF:REGION zeigen Ausstellungen wie vor allem Wasser und Holz als Rohstoffe und Energieträger eine kulturhistorisch entscheidende Rolle spielten.

Die ausgestellten kulturhistorischen Sachgüter und Rauminszenierungen informieren darüber, wie Besiedlung und Bewirtschaftung den "natürlichen" Sollingwald seit dem Mittelalter fortwährend zu einer "Kulturlandschaft" verwandelten und die Lebensverhältnisse der Menschen im Solling gestalteten.

 

Historische Sachkultur: Kann das alles weg?

„Museen sammeln Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft.“⦋3⦌

Im Oktober 2019 wurden für den gesicherten Fortbestand des regionalen kulturellen Erbes unter dem Dach des

  • HISTORISCHEN MUSEUMS HELLENTAL [hmh

zwei thematisch eigenständige Häuser mit ihren markanten historischen Fachwerkbauten konzeptionell unter einer zertifizierten Museumsleitung zusammengeführt:

Dank räumlicher Nähe können bequem beide Ausstellungs- und Aktionshäuser an einem Tag besucht werden.

 

Gebaute Geschichte

[hmh an spannenden historischen Orten in Hellental

Aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden, befindet sich das ehrenamtlich geführte [hmh mit seinen beiden Ausstellungshäusern in authentischer historisch-dörflicher Stätte der ab 1753 planmäßig entstandenen Arbeitersiedlung Hellental im südniedersächsischen Solling.

Die Gebäudeensemble im Zentrum des Sollingdorfes lassen noch heute erahnen, wie im 19. Jahrhundert das damalige Landleben in Hellental einerseits naturverbunden und überschaubar, andererseits aber auch hart war und wenig Raum für Individualität bot.

Gleichwohl beide Ausstellungshäuser ländliche Regionalgeschichte präsentieren und die Vielfalt der ländlichen Kulturgeschichte des Sollings erlebbar machen, hat jedes Haus sein eigenes Profil mit seinen jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten.

[hmh Kiek mol wedder in ...

Wir laden Sie ein – ob geöffnet oder geschlossen, vor Ort oder digital, inside oder outside!

Das in freiwilliger Ehrenamtsarbeit konzipierte [hmh ist als analoger Ort der Bildung, Kulturvermittlung und Begegnung mit seinen Sammlungen und Ausstellungen in zwei markanten historischen Gebäuden des ehemaligen Glasmacherortes untergebracht.

Die Sammlungen und Ausstellungen zur ländlichen Kulturgeschichte umfassen als zeitlichen Rahmen die ältesten archäologischen Funde prähistorischer Menschen im Hellental bis hin zu Gegenständen der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts.

Das [hmh sammelt, bewahrt, dokumentiert und erforscht relevante Zeugnisse des regionalen kulturellen Erbes für künftige Generationen - und vermittelt Besucher*innen geschichtliche Informationen auch außerhalb des Museums und in der Kombination mit einer Wanderung durch das Hellental.

Entdecken Sie das Hellental im Solling mit seiner besonderen Natur, Kultur und Historie als einen lebendigen Begegnungsort in einer abwechslungsreichen historischen Kulturlandschaft

Es erwarten Sie an den beiden Museumsstandorten spannende Orte mit ausgewählten Themen und Räumen zur lokalen und regionalen Geschichte.

Die ausgewählten Objekte vermitteln Einblicke in das lokale und regionale Arbeits- und Alltagsleben der Menschen und ihrer Ideenwelt- von der Steinzeit bis in die Gegenwart.

 

⊚ Zum Anklicken

 

[hmh Museum im Backhaus  ⎸ Glas und Brot im Solling

Am Teiche 2 │ 37627 Heinade-Hellental

▷ Flyer (2015) 1  │  GLAS  │  BROT


 

© Historisches Museum Hellental, Fotos: Klaus A.E. Weber / Tobias Wagner

 

Die kleine Schatzkammer präsentiert in dem Dorfbackhaus des frühen 19. Jahrhunderts Museumsbesucher*innen zwei kompakte Dauerausstellungen.

Im Ausstellungshaus ist die Glasgeschichte mit allen Facetten nicht nur standortbezogen, sondern auch in ihrer kulturhistorischen Gesamtbedeutung aufbereitet.

Hierbei führt die Dauerausstellung ZEITRÄUME │ ALTES GLAS in einer Zeitreise zwischen Orient und Okzident durch historische Epochen des Kulturgutes Glas.

Ein Rundgang durch die Dauerausstellung vermittelt zudem Einblicke in die Glasgeschichte des „Alten Tals der Glasmacher" im Solling, wo archäologische Spuren vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit dessen glashistorisches Erbe bezeugen.

Wenn der alte Museumsbackofen aufgeheizt und frisches Brot auf traditionelle Weise gebacken wird, stehen die alltagskulturellen BACKRÄUME │ BROT im Solling im Vordergrund.

Hier können Besucher*innen der seit 1744 verpflichtenden Einrichtung von Gemeinde-Backhäusern unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel nachgehen.

An ausgewählten Backtagen werden vom Museumsbackteam in dem restaurierten Steinbackofen noch traditionell nach alter Handwerkskunst Brote aus dem Mehl regional angebauter Getreidesorten gebacken.

 

⊚ Zum Anklicken

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

[hmh Sollinghaus Weber │ Museum der Alltagskultur

Lönsstraße 6 │ 37627 Heinade-Hellental 

▷ Flyer (2010) WALD

 

  

 

© Historisches Museum Hellental, Fotos: Klaus A.E. Weber

 

Begegnung in Raum und Zeit

Unsere Besucher*innen möchten wir gerne dazu einladen, sich selbst zu den ausgestellten Kulturzeugnissen und Inhalten zu positionieren - auch mit motiviertem Blick auf die Gegenwart und die Zukunft.

 

[hmh-Museumsgast Johannes Schraps als Mitglied des Deutschen Bundestages

beim Internationalen Museumstag am 16. Mai 2021

© Historisches Museum Hellental

 

[hmh ThemenRäume

unter dem zentralen Motto WALD|GLAS|DORF

Ein kulturhistorisches Erbe Südniedersachsens ist der Fachwerkhaustyp „Sollinghaus“ - ein Wohnstallhaus, in dem Stall, Wohnbereich und Vorratsraum übereinander angeordnet sind.

In dem authentischen Gebäudeensemble spiegelt sich jene regionale Baukultur des Sollings und die Wohnwelt der 1930er bis 1950er Jahre wieder.

Das nach einem Brand 1884 neu aufgebaute Wohnhaus erinnert daran, dass im 18. Jahrhundert für Handwerker, Glashütten-, Wald- und Steinbrucharbeiter erstmals Häuser eines nicht bäuerlichen Typs alleinig zum Wohnen und Hauswirtschaften errichtet wurden.

Das Ausstellungshaus mit zwei Bibliotheksräumen erforscht die bis in die Mittlere Steinzeit reichende ländliche Kulturgeschichte des Hellentals im Solling.             

Ein Rundgang durch die WGD-Ausstellung bietet Besucher*innen auf drei Etagen vielseitge Einblicke n die regionale Alltagskultur der Sollingregion.

 

© Historisches Museum Hellental, Fotos: Klaus A.E. Weber

 

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⦋1⦌ WEBER 2021.

⦋3⦌ Heike Zech │ Germanisches Nationalmuseum Nürnberg │ 2021.

[4] Dirk Blübaum │ Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern │ 2021.