Zwei Ausstellungshäuser

 

Eine Schatzkammer des regionalen historischen Erbes im Solling

 

Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund von Regelungen zum Pandemiegeschehen kurzfristige Änderungen ergeben können.

 

Herzlich willkommen!

An Prinzipien eines Freilichtmuseums erinnernd, ist das Historische Museum Hellental [hmh ein wichtiges kulturhistorisches Regionalmuseum im südniedersächsischen Solling.

Als Museum sammelt, bewahrt, dokumentiert und erforscht es Zeugnisse des regionalen kulturellen Erbes für künftige Generationen.

Dabei ist das Museum auch Projektpartner und Leihgeber von Exponaten.

 

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

Lernort Museum

Das Historische Museum [hmh versteht sich als einen Lernort, wo sich Einheimische, Zugezogene und Gäste einen Überblick über die Geschichte des Hellentals und seines Dorfes verschaffen können.

Es vermittelt mit Schausammlungen und Ausstellungen seinen Besucher*innen an authentischen Stellen ländliche Kulturgeschichte.

Diese umfasst chronologsich das regkionale historische Erbe - von den ältesten archäologischen Funde prähistorischer Menschen im Hellental bis hin zu Gegenständen der Alltagskultur des 19.-20. Jahrhunderts.

Ausgewählte Objekte geben Einblicke in das lokale und regionale Arbeits- und Alltagsleben der Menschen und ihrer Ideenwelt - von der Steinzeit bis in die Gegenwart.

Entdecken Sie das Hellental mit seiner besonderen Natur, Kultur und Historie als einen lebendigen Begegnungsort in einer abwechslungsreichen historischen Kulturlandschaft.

Hierzu laden wir Sie ein – ob geöffnet oder geschlossen, ob vor Ort oder digital, ob inside oder outside!



 

„Museen sammeln Vergangenheit und Gegenwart für die Zukunft.“⦋3⦌

Im Oktober 2019 wurden für den gesicherten Fortbestand des regionalen kulturellen Erbes unter dem Dach des

  • HISTORISCHEN MUSEUMS HELLENTAL [hmh

zwei thematisch eigenständige Häuser mit ihren markanten historischen Fachwerkbauten konzeptionell unter einer zertifizierten Museumsleitung zusammengeführt:

Dank räumlicher Nähe können bequem beide Ausstellungs- und Aktionshäuser an einem Tag besucht werden.

 

Gebaute Geschichte - an spannenden historischen Orten

Aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden, befindet sich das ehrenamtlich geführte Museum mit seinen beiden Ausstellungshäusern in authentischer historisch-dörflicher Stätte der ab 1753 planmäßig entstandenen Arbeitersiedlung Hellental.

Die markanten historischen Gebäude im authentischen Dorfzentrum lassen noch heute erahnen, wie im 19./20. Jahrhundert das damalige Landleben in Hellental einerseits naturverbunden und überschaubar, andererseits aber auch hart war und wenig Raum für Individualität bot.

Gleichwohl beide Ausstellungshäuser ländliche Regionalgeschichte präsentieren und die Vielfalt der ländlichen Kulturgeschichte des Sollings erlebbar machen, hat jedes Haus sein eigenes Profil mit seinen jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten.

 

Historische Sachkultur: Kann das alles weg?

Ausgestellte kulturhistorische Sachgüter und Rauminszenierungen informieren darüber, wie Besiedlung und Bewirtschaftung den "natürlichen" Sollingwald seit dem Mittelalter fortwährend zu einer "Kulturlandschaft" verwandelten und die Lebensverhältnisse der Menschen im Solling gestalteten.

Eine alltäglich zugängliche, barrierefreie museale Präsentation im Museumsumfeld ist die Master-Glasstele "Hellental - Altes Tal der Glasmacher".

Zudem werden glasgeschichtliche Informationen außerhalb des Museums bei den geführten kulturhistorischen Sollingtouren GLAS:plus vermittelt.[1]

Das Historische Museum Museum ist virtuell zugänglich.

So können neben der Begegnung vor Ort beide Ausstellungshäuser auch digital besucht werden.

Dabei werden ausgewählte Objekte des Historischen Museums Hellental kurz beschrieben.

 

Kiek mol wedder in ...

⊚ Zum Anklicken

 

[hmh Museum im Backhaus  ⎸ Glas & Brot im Solling

Kompakte Ausstellungen mit Backofen und rekonstruierter Glasofenszenerie

Am Teiche 2 │ 37627 Heinade-Hellental

▷ Flyer (2015) 1  │  GLAS  │  BROT


 

© Historisches Museum Hellental, Fotos: Klaus A.E. Weber / Tobias Wagner

 

Die kleine Schatzkammer präsentiert in dem Dorfbackhaus des frühen 19. Jahrhunderts Museumsbesucher*innen mit den Themen:Stationen 20 und 21 zwei kompakte Dauerausstellungen.

In der Themen:Station 21 ist die Glasgeschichte mit allen Facetten nicht nur standortbezogen aufbereitet, sondern auch in ihrer kulturhistorischen Gesamtbedeutung .

Hierbei führt die Ausstellung ALTES GLAS in einer Zeitreise zwischen Orient und Okzident durch historische Epochen des Kulturgutes Glas.

Ein Rundgang durch die Dauerausstellung vermittelt zudem Einblicke in die Glasgeschichte des „Alten Tals der Glasmacher" im Solling, wo archäologische Spuren vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit dessen glashistorisches Erbe bezeugen.

Wenn der alte Museumsbackofen aufgeheizt und frisches Brot auf traditionelle Weise gebacken wird, steht in der Themen:Station 21 das alltagskulturelle BROTBACKEN im Vordergrund.

Hier können Museumsbesucher*innen der seit 1744 verpflichtenden Einrichtung von Gemeinde-Backhäusern unter Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel nachgehen.

An ausgewählten Backtagen werden vom Museumsbackteam in dem restaurierten Steinbackofen noch traditionell nach alter Handwerkskunst Brote aus dem Mehl regional angebauter Getreidesorten gebacken.

 

⊚ Zum Anklicken

© Historisches Museum Hellental, Foto: Klaus A.E. Weber

 

[hmh Sollinghaus Weber │ Museum der Alltagskultur

Lönsstraße 6 │ 37627 Heinade-Hellental 

▷ Flyer (2010) WALD

 

  

© Historisches Museum Hellental, Fotos: Klaus A.E. Weber

_______________________

⦋1⦌ WEBER 2021.

⦋3⦌ Heike Zech │ Germanisches Nationalmuseum Nürnberg │ 2021.