"Carlsjahr 2013"

300. Geburtstag des Fürsten & Landesvaters Herzog Carl I. zu Braunschweig & Lüneburg

 

Im Jahr 2013 jährte sich der Geburtstag von Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel zum dreihundertsten Mal. 

Carl I. wurde am 01. August 1713 als erstes von 14 Kindern des Herzogs Ferdinand Albrecht II. (1680-1735) und der Herzogin Antoinette Amalia geboren.

Herzog Carl I. entstammt somit einer Nebenlinie der Welfen - dem Hause Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel-Bevern - und regierte das Fürstentum Braunschweig-Lüneburg Wolfenbüttelschen Teils.

Als bedeutender, vielschichtiger Fürst und kluger, aufgeklärter Landesvater prägte Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel - Schwager von Friedrich dem Großen - im 18. Jahrhundert die Braunschweigische Landesgeschichte - und somit auch letztlich die Lokalgeschichte des abseits im strukturschwachen Weserdistrikt gelegenen Hellentals in den Weserforsten.

 

 

Eine Reihe von Ausstellungen, Vorträgen und anderer öffentlicher Veranstaltungen wurden dem Wirken von Herzog Carl I. (1713-1780) im ehemaligen Braunschweiger Land gewidmet.

 

Spuren Carls I. im Braunschweiger Land ...

Herzog Carl I. förderte die Infrastruktur seines Landes.

So finden sich noch heute exemplarisch fassbar kulturhistorische Spuren und Relikte seiner langen Regierungszeit (1735-1780) in der alten Dorfanlage des Sollingdorfes Hellental wie auch in dem heutigen Landschaftsbild des einzigartigen Sollingtals. 

Internetangebot Carl 300 der Stiftung Residenzschloss Braunschweig / Haus der Braunschweigischen Stiftungen; Vortragsreihe der Kreisvolkshochschule Holzminden zum 300. Geburtstag von Herzog Carl I. in Kooperation mit dem Heimat- und Geschichtsverein Holzminden e.V., dem Stadtarchiv Holzminden, der Porzellanmanufaktur Fürstenberg und dem Heimat- und Geschichtsverein für Heinade-Hellental-Merxhausen e.V. Als bedeutender, vielschichtiger Fürst und kluger, aufgeklärter Landesvater prägte Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel - Schwager von Friedrich dem Großen - im 18. Jahrhundert die Braunschweigische Landesgeschichte - und somit auch letztlich die Lokalgeschichte des abseits im strukturschwachen Weserdistrikt gelegenen Hellentals in den Weserforsten.

 

Regionale Literatur

KRUEGER, THOMAS: Arbeit, Holz und Porzellan. Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel und die Wirtschaftspolitik im 18. Jahrhundert. Der Weserdistrict. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Museum im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg 23. März bis 06. Oktober 2013. Holzminden 2013.

KRUEGER, THOMAS, HILKO LINNEMANN: Spurensuche in der Kulturlandschaft. Wirtschaftsförderung im Weserbergland vor 300 Jahren. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Weserrenaissance Schloss Bevern (mit Fotos von Jörg Mitzkat). Holzminden 2013.

BIEGEL, GERD (Hg.), CHRISTOF RÖMER: Braunschweig-Bevern. Ein Fürstenhaus als europäische Dynastie. 1667 - 1884. Braunschweig 1997.

 

Carl 300

Spuren Carls I. im Hellental

Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1713-1780), der absolutistisch wie aufgeklärt die Infrastruktur seines Landes förderte.

So finden sich noch heute kulturhistorische Spuren und Relikte seiner langen Regierungszeit (1735-1780) in dem Sollingdorf Hellental wie auch in dem Landschaftsbild des einzigartigen Sollingtals.

  • Von der Glase Hütte zur planmäßigen Anlage eines gewerblichen Zuwanderungsdorfes 
  • "Neuer Anbau" im Glasmacherort Hellental im Rahmen des Fürstlichen Landesausbaus im Weserdistrikt
  • Bey jeglicher Gemeinde ein Back-Haus mitten im Dorfe - Errichten zentraler Gemeinde-Backhäuser nach der herzoglichen Verordnung von 1744